Schuon: Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen auf Straße

Der Logistikdienstleister hat sich der internationalen Initiative für bessere Arbeitsbedingungen angeschlossen und die Charta der internationalen Verbände IRU, ESC und ETF unterzeichnet.

Für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Straßentransportbranche (v.l.): Marc Bohnert, Speditionsleiter bei der Alfred Schuon GmbH, und Frank Wohlgemuth, Leiter Fuhrpark und Fahrpersonal bei der Alfred Schuon GmbH. Foto: Schuon
Für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Straßentransportbranche (v.l.): Marc Bohnert, Speditionsleiter bei der Alfred Schuon GmbH, und Frank Wohlgemuth, Leiter Fuhrpark und Fahrpersonal bei der Alfred Schuon GmbH. Foto: Schuon
Daniela Kohnen

Alfred Schuon hat die internationale Charta für die „Verbesserung der Behandlung von Fahrern an Lieferstandorten“ unterzeichnet. Ins Leben gerufen haben die Initiative die Interessenverbände International Road Transport Union (IRU), Europäischer Dachverband der Verlader (ESC) und Europäische Transportarbeiter-Vereinigung (ETF).

Ziel der Charta ist es, die Situation an den Be- und Entladerampen zu verbessern und die Wertschätzung für Berufskraftfahrerinnen und -fahrer zu erhöhen. Mit seiner Unterschrift will der Haiterbacher Logistikdienstleister ein Zeichen für faire Arbeitsbedingungen im Straßentransport setzen. Marc Bohnert, Speditionsleiter der Alfred Schuon GmbH:

 „Als Logistikdienstleister übernehmen wir systemrelevante Funktionen für die Versorgung der Gesellschaft. Das gilt vor allem für unsere Fahrerinnen und Fahrer, die dafür tagtäglich in ihren Lkw unterwegs sind.“

Schlechte Arbeitsbedingungen an den Rampen sorgten jedoch dafür, dass immer weniger Menschen diesen Beruf ergriffen. Es sei höchste Zeit, die Wertschätzung und Attraktivität in der Straßentransportbranche zu steigern, um dem gravierenden Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen.

Daher habe sich das Haiterbacher Familienunternehmen entschieden, sich der internationalen Charta zur anzuschließen. Man wolle mit vielen weiteren Akteuren dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und Betriebsabläufe entlang der Lieferketten zu optimieren und für ein respektvolles Miteinander zu sorgen.

Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich der Logistikdienstleister auf die Grundsätze der Charta. Dazu zählen eine transparente und respektvolle Kommunikation zwischen allen Transportbeteiligten oder der Einsatz von geeigneten Fahrzeugen und geschultem Personal. Das Abkommen nimmt auch die Mitarbeitenden in die Pflicht, wie Frank Wohlgemuth, Leiter Fuhrpark und Fahrpersonal bei der Alfred Schuon GmbH, berichtet:

„Unsere Fahrerinnen und Fahrer arbeiten bereits an einem Regelwerk, in das die Bestimmungen der Charta einfließen werden.“

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