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Schmitz Cargobull verkauft wieder Containerfahrgestelle

Der Aufbautenhersteller aus Horstmar passt sein Programm der wachsenden Bedeutung globaler Lieferketten an. Noch in diesem Jahr soll die Fertigung von drei Sattelcontainerfahrgestellen des Typs S.CF starten.

Schmitz Cargobull erweitert sein Programm um drei Modellen der S.CF-Reihe und reagiert damit auf die wachsende Bedeutung von Containertransporten. (Foto: Schmitz Cargobull)
Schmitz Cargobull erweitert sein Programm um drei Modellen der S.CF-Reihe und reagiert damit auf die wachsende Bedeutung von Containertransporten. (Foto: Schmitz Cargobull)
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Christine Harttmann

Schmitz Cargobull nimmt Containerfahrgestelle wieder in sein Programm auf. Der Aufliegerhersteller reagiert damit auf veränderte Marktbedingungen. Containerverkehre würden, so das Argument, als Rückgrat globaler Lieferketten gelten. Fast alle Stückgüter in den europäischen Seehäfen landen laut diese Aussage per Container an. Im Hinterland-Verkehr zählten dabei vor allem Flexibilität und Schnelligkeit. „In der Kombination von Straße und Schiene sind Container-Chassis ein wichtiger Teil der Lösung“, erklärt Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG.

„Deshalb nehmen wir Sattelcontainerfahrgestelle S.CF wieder in unser Programm auf.“

Noch in diesem Jahr will der Hersteller drei dieser Fahrgestelle zur Produktionsreife bringen. Die Fertigung gibt der Hersteller beim Partner Koluman Otomotiv Endüstri in Mersin in Auftrag.

Aktuelle Daten, auf die sich Schmitz Cargobull bezieht, unterstreichen, dass Container auch in Zukunft im weltweiten Warentransport eine wichtige Funktion besitzen: 38 Millionen Container sind weltweit in Umlauf. Den größten deutschen Seehafen Hamburg erreichen oder verlassen 98 Prozent aller Stückgüter per Container. Und der aktuelle Containerumschlag-Index des RWI/ISL (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik) hat im Oktober 2018 mit 134,6 Punkten den Höchststand erreicht. „In diesem Umfeld und dem Wunsch unserer Kunden folgend, haben wir entschieden, die Sattelcontainer-Fahrgestelle wieder in unser Produktprogramm aufzunehmen“, so Schmitz.

Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 war die Nachfrage nach Container-Chassis massiv eingebrochen. Wegen enormer Überkapazitäten im Markt hatte der Auflieger-Spezialist eingestellt. „Mittlerweile hat sich die Nachfrage erholt. Wir sehen ein jährliches Marktvolumen zwischen 9.000 und 12.000 Fahrzeugen im Jahr“, so Vertriebsvorstand Boris Billich.

 

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