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Das Thema Lkw-Tests wird präsentiert von

Schleswig-Holstein: Startschuss für eHighway ist gefallen

An der A1 hat zwischen Reinfeld und Lübeck der Bau einer Oberleitung für den sogenannten eHighway begonnen.
Auf einem eHighway in schweden fahren schon seit längerem Oberleitungs-Lkw. (Foto: Siemens)
Auf einem eHighway in schweden fahren schon seit längerem Oberleitungs-Lkw. (Foto: Siemens)
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Christine Harttmann

Ab Mitte 2019 sollen dort auf einer Strecke von zehn Kilometern die ersten Oberleitungs-Lkw fahren. Florian Pronold, Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, gab am 21. Juni 2018 in Bad Oldesloe den Startschuss für den Baubeginn der Teststrecke, auf der emissionsfreier Lkw-Verkehr erprobt werden soll.

„Elektro-Lkw sind reif für den Praxistest“, äußerte Pronold, der sich überzeugt gab, dass „Lkw, die mit Oberleitungsstrom aus Windkraft und Sonne fahren“, einen Beitrag zur umwelt- und klimaschonenden Mobilität der Zukunft leisten können. „Nach der Testphase steht für Elektro-Lkw jetzt der Praxisversuch auf öffentlichen Straßen an“, freute sich der Staatssekretär aus dem Bundesumweltministerium.

Auf der A 1 wird hierzu ein Oberleitungssystem zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck errichtet, über das der elektrische Antrieb eines Hybrid-Lkw mit Strom versorgt werden kann. Das Oberleitungssystem, dessen Inbetriebnahme Mitte 2019 geplant ist, soll mit Strom aus Wind- und Sonnenenergie versorgt werden. Im Rahmen eines mehrjährigen Feldversuches erfolgt eine ökonomische und ökologische Bewertung des Systems unter realen Verkehrsbedingungen, zum Beispiel zum Energieverbrauch der eingesetzten Lkw. Dafür wird die Spedition Bode auf der Teststrecke mehrere so genannte Oberleitungs-Hybrid-Lkw für Transporte zwischen dem Logistikzentrum in Reinfeld und dem Hafen Lübeck einsetzen.

Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert außerdem den Bau einer Oberleitungs-Teststrecke auf der A5 in Hessen und auf der Bundesstraße 462 im Murgtal in Baden-Württemberg. Für die Entwicklung praxistauglicher Lkw mit Stromantrieb gibt das BMU gemäß eigener Angaben derzeit insgesamt über 70 Millionen Euro aus.

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