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Schleswig-Holstein: Auszeichnung für Lübecker Hafen-Gesellschaft

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) wurde für ein Projekt zur Wiedereingliederung von Mitarbeitern ausgezeichnet, die längere Zeit arbeitsunfähig waren.
Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit (3. v.r.) neben Dirk Balk, LHG (2. v. r.) sowie weiteren Preisträgern. Foto: Ulrich Perrey
Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit (3. v.r.) neben Dirk Balk, LHG (2. v. r.) sowie weiteren Preisträgern. Foto: Ulrich Perrey
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Torsten Buchholz

Das Projekt wurde im Rahmen des „Betrieblichen Eingliederungsmanagements“ (BEM) durchgeführt und vom Schleswig Holsteiner Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung für lobenswert befunden. Überreicht wurde die sogenannte BEM-Prämie in Höhe von 10.000 Euro durch Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) im Rahmen der Preisverleihung in Büdelsdorf. Neben der LHG wurden vier weitere Unternehmen aus Schleswig-Holstein, die sich im Rahmen des Eingliederungsmanagements besonders engagiert haben, ausgezeichnet.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei der Durchführung gibt es jedoch keine Vorgaben. Zielgruppe sind die Beschäftigten eines Unternehmens, die in einem Zeitraum von zwölf Monaten länger als 42 Kalendertage arbeitsunfähig waren. Gemeinsam wird erarbeitet, ob und wie auch nach längerer krankheitsbedingter Abwesenheit eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erfolgen kann. „Wir dürfen nicht vergessen, dass vor uns ein Mensch mit einer ganz persönlichen Leidensgeschichte steht. Die Betroffenen haben neben dem körperlichen oft einen enormen mentalen Leidensdruck“, so der BEM-Beauftragte der LHG, Dirk Balk, der die Auszeichnung entgegennahm.

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