Schifffahrt: Deutsches Schiff aus Odessa erreicht Istanbul unbeschadet

(dpa) Die „Joseph Schulte“, die am Mittwochmorgen aus dem Hafen von Odessa ausgelaufen ist, ist wohlbehalten am Bosperus angekommen. Das Containerschiff war im Februar in dem ukrainischen Hafen gestrandet, den es wegen des Kriegsausbruchs nicht verlassen konnte.

(Symbolbild: Pixabay)
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Nach dem Verlassen ukrainischer Gewässer ist der deutsche Frachter „Joseph Schulte“ sicher in Istanbul angekommen. Das Containerschiff habe am frühen Morgen den Bosporus erreicht und werde an einem Hafen bei Istanbul andocken, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag.

Der Containerfrachter war am Mittwoch aus dem ukrainischen Hafen Odessa ausgelaufen (Transport berichtete) und hatte als erster einen von der Ukraine ausgewiesenen Seekorridor für Handelsschiffe genutzt.

Nach ukrainischen Angaben befahren zivile Schiffe den eingerichteten Korridor auf eigenes Risiko. Im Fall des deutschen Frachters unter der Flagge von Hongkong sicherte sich die Reederei in viele Richtungen ab, damit die Passage möglich wurde.

Die „Joseph Schulte“ steckte seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine in Odessa fest. In den fast 18 Monaten seitdem wurde das 300 Meter lange Schiff von einer ukrainischen Rumpfmannschaft gewartet.

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