Schienengüterverkehr: Pünktlichkeit? Fehlanzeige!

In fast 42 Prozent aller Fälle kommen Güterzüge im grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr mehr als eine Stunde später an, als ursprünglich geplant.

Kamen im vergangenen Jahr häufig mit Verspätung an: Güterzüge im grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr. (Foto: Pixabay)
Kamen im vergangenen Jahr häufig mit Verspätung an: Güterzüge im grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr. (Foto: Pixabay)
Christine Harttmann

Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG verkehrten im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 30. November 2021 im grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr (SGV) 235.949 Züge. Davon hätten 98.104 Züge oder 41,58 Prozent mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde ihr Ziel erreicht. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der AFD-Fraktion weiter mitteilt, nennt die Bahn Baumaßnahmen als einen Grund. Das Unternehmen erklärt die Verspätungen aber auch mit der hohen Zugdichte und Streckenauslastung, Triebfahrzeugstörungen, Störungen an Weichen, Signalen und Bahnübergängen. Auch seien einige der verspäteten Übergaben auf Witterungs- und andere externe Einflüsse zurückzuführen.

Die DB Netz AG inzwischen laut ihren eigenen Angaben ein umfangreiches Unternehmensprogramm aufgelegt, das die Pünktlichkeit verbessern soll. Dazu gehört unter anderem, dass die vorbeugende Instandhaltung ausgebaut und Baumaßnahmen weiter optimiert werden.

Bereits Ende 2021 waren Probleme des Schienengüterverkehrs auf dem bundeseigenen Schienennetz bekannt geworden. In der Folge hatte es Gespräche zwischen Vertretern der Branche und der Bundesregierung gegeben.

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