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Schienengüterverkehr: NRW legt Förderprogramm neu auf

2012 hatte die damalige Landesregierung die Maßnahmen eingestellt, jetzt kehrt Nordrhein-Westfalen zurück zur Förderung der nichtbundeseigenen Eisenbahnen.
Foto: Häfen und Güterverkehr Köln AG
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Anna Maria Schmid

Der Haushalt 2018 sehe erstmals wieder die Infrastrukturförderung für die nichtbundeseigenen Bahnen (NE-Bahnen) vor, heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei NRWs. In diesem Jahr fördere das größte deutsche Bundesland diese Schienenwege mit zehn Millionen Euro. Auch in den Jahren darauf soll es weiter Geld geben, die Förderung des Bundes soll aufgestockt werden.

„Wer mehr Güter auf die Schiene bringen will, muss in die entsprechende Infrastruktur investieren. Das tun wir mit dem neu anlaufenden Förderprogramm wieder. Damit sichert das Land indirekt viele nordrhein-westfälische Arbeitsplätze in Unternehmen, die auf das Netz der NE-Bahnen angewiesen sind“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. Die Bahnen seien sowohl in den Randzonen der Ballungsgebiete als auch in den Ballungsräumen von großer verkehrs- und strukturpolitischer Bedeutung, heißt es. Viele angeschlossene Produktionsunternehmen seien von der Aufrechterhaltung des Betriebs abhängig.

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