Schienengüterverkehr: Intermodalverbindung Lübeck - Karlsruhe

Der neue „Baden Shuttle“ verkehrt dreimal wöchentlich in jede Richtung zwischen Baden-Württemberg und Ostsee. Er wird von der European Cargo Logistics GmbH (ECL), einer Tochtergesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft, seit Anfang Oktober betrieben.
Foto: Deutsche Bahn AG
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Redaktion (allg.)

Laut ECL bietet die neue Intermodallinie optimal an die Bedürfnisse der Transportunternehmen angepasste Abfahrt- und Ankunftszeiten. Der Fahrplan sei auf die Weiterleitung von und nach Schweden, Finnland und Russland sowie ins Baltikum abgestimmt. Gemeinsam mit dem DUSS-Terminal in Karlsruhe und dem Baltic Rail Gate (BRG) am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde fertigt die ECL Blockzüge mit Trailern, Containern und Wechselbrücken ab.

Der „Baden Shuttle“ ist zugleich eine Erweiterung des „Rhein Neckar Shuttle“ zwischen Lübeck-Travemünde und Ludwigshafen, der ebenfalls als eigene Direktzug-Verbindung betrieben wird und sechs Mal pro Woche hin und her fährt. Hintergrund für die neue Verbindung Lübeck-Karlsruhe ist laut ECL die positive Entwicklung ihrer intermodalen Verkehre am Standort Lübeck.In den ersten neun Monaten 2015 hat die ECL im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 25 Prozent mehr Einheiten transportiert. Damit setzt sich der Wachstumstrend fort, der sich auch in den Zahlen des Jahres 2014 zeigte.

(tpi)
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