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Schienengüterverkehr: ECL fährt weiter in den Osten

Mit dem Moravia Shuttle verbinden ECL und DSV Südschweden und Tschechien im Nachtsprung. Der Güterbahnhof Zajeci wird damit zum östlichsten Punkt im Schienennetz von ECL.
(Foto: Michael Imhoff)
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Christine Harttmann

Die European Cargo Logistics (ECL) eine Beteiligungsgesellschaft der Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) und DSV Road AB etablieren eine neue Güterzugverbindung in die Tschechei. Zugleich ist damit der Güterbahnhof Zajeci in der Region Süd-Mähren die östlichste Destination im ECL-Netzwerk. Am ersten Mai-Wochenende rollte der erste Moravia Shuttle aus dem Intermodal-Terminal in Travemünde (Baltic Rail Gate) zum neuen Zielort. Über Lübeck transportiert der Zug, der zunchst zweimal wöchentlich verkehrt, Trailer und Container von Skandinavien nach Tschechien und zurück. Tobias Behncke, der den Intermodalbereich der ECL verantwortet, unterstreicht, dass die tschechischen Partner „das Terminal in Zajeci eigens für die Verbindung fit gemacht“ haben. Bis vor kurzem sei dort nur Stahl umgeschlagen worden.

Die Anfangsfrequenz von zwei Abfahrten soll bereits im kommenden Jahr verdoppelt werden. Spediteure fragen die Strecke verstärkt an. In den ersten zwölf Monaten rechnet ECL mit siebentausend Ladebehältern auf den Zügen. Es handelt sich dabei um Einheiten, die zum großen Teil bislang über Polen liefen.

Einen beträchtlichen Teil der Plätze des Moravia Shuttle werde DSV befrachten, so Jörg Ullrich. Der ECL-Geschäftsführer führt aus: „Der Spediteur hat hier alles, was er braucht: Eine Vielzahl von Fähr- und Zugverbindungen, dazu kurze Laufzeiten, eine anerkannt gute Abwicklungsqualität.

DSV betrachte die neue Destination als eine Möglichkeit, Transporte in Osteuropa umweltfreundlicher zu gestalten, erläuterte Christian Gerdtsson, Stellvertretender Geschäftsführer von DSV: „Wir suchen immer nach Alternativen, um die Umweltbelastung zu reduzieren, und diese intermodale Lösung wird auch in der aktuellen Marktsituation mit hoher Transportnachfrage und der teilweise eingeschränkten Kapazität aufgrund fehlender Lkw-Fahrer dabei helfen.“

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