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Schenker-Vorstand: Stückgut wird noch anspruchsvoller

DB Schenker Logistics will mittelfristig rund 250 Millionen Euro in die IT-Infrastruktur im Landverkehr investieren.
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Redaktion (allg.)

„Wir werden in den nächsten fünf bis sechs Jahren bis zu 250 Millionen Euro in die weitere Vereinheitlichung und Verbesserung unserer Informationstechnologie speziell im Landverkehr investieren“, kündigte Karl Nutzinger, Landverkehr-Vorstand bei DB Schenker, jüngst auf einer Veranstaltung in Hamburg an. Die historisch gewachsene Vielfalt der Systemlandschaft soll dazu deutlich reduziert werden, zunächst auf zwei oder drei Systeme. Als Begrüdung für diese Investitionen nannte Nutzinger die steigenden Anforderungen der Großkunden an sein Stückgutnetz. Große Kunden seien verstärkt bemüht, ihre Versorgungsketten weiter zu optimieren, und forderten zusätzliche Dienstleistungen. „Das kann dazu führen, dass wir für unsere Kunden über den Service unseres Netzwerkes hinaus auch die Funktion des Lead Logistics Providers übernehmen, der die Kapazitäten weiterer Dienstleister steuert“, erläuterte Nutzinger. Vermehrt würden die Kunden auch Transparenz über ihre weltweiten Versorgungsketten hinweg verlangen. Dabei spielen sogenannte „e-Services“, Internet basierte Dienstleistungen, eine immer größere Rolle. „Wir erleben hier derzeit einen Generationswechsel“, führte Nutzinger weiter aus. „So, wie sich das allgemeine Einkaufsverhalten ändert, so erleben wir es auch in unserer Industrie. E-Services sind nicht nur faktisch getrieben, sondern haben auch eine kulturelle Komponente.“

(tpi)
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