Schaeffler: E-Motoren gehen in Serie

Der Automobilzulieferer kündigt die Serienproduktion von E-Motoren für Hybridmodule, Hybridgetriebe und rein elektrische Achsantriebe an.

Effizient in Wicklung und Stromverbrauch: Schaeffler startet jetzt die Serienfertigung seiner E-Antriebe. | Foto: Schaeffler
Effizient in Wicklung und Stromverbrauch: Schaeffler startet jetzt die Serienfertigung seiner E-Antriebe. | Foto: Schaeffler
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Auch Schaeffler hat an einer modularen Antriebsplattform gearbeitet, die jetzt serienreif ist. Bereits Anfang 2018 wurde ein eigener Unternehmensbereich für die E-Mobilität gegründet. Basis für die Kunden ist die modulare und hochintegrierte Technologieplattform. Bereits 2020 erhielt Schaeffler einen Großauftrag für dedizierte Hybridgetriebe. Ab 2024 soll dann auch eine gesamte Antriebseinheit mit zwei E-Motoren und ins Getriebe integrierter Leistungselektronik ausgeliefert werden können. Neben den verschiedenen Pkw-Aufträgen betrat Schaeffler jüngst auch das Marktsegment für Heavy-Duty-Anwendungen bei Lkw und sicherte sich einen Serienauftrag für E-Motoren mit Wellenwicklungstechnologie, die sich durch Vorteile bei der Montage und hohe Leistungsdichte auszeichnen. Im Laufe der vergangenen Jahre hat das Unternehmen aus Herzogenaurach seine Kompetenzen in diesem Bereich durch die Akquisition von Firmen wie Elmotec-Statomat oder Compact Dynamics ausgeweitet. Dabei liefert es Technologien für alle elektrifizierten Antriebsstränge.

So kommen die seit 2017 in Serie erhältlichen E-Achsgetriebe etwa im Audi E-Tron zum Einsatz, während ein koaxiales E-Achsgetriebe im Porsche Taycan für die richtige Übersetzung an der Vorderachse sorgt. Mittlerweile konnte der Zulieferer zudem Aufträge ganzer "3in1-E-Achsen" gewinnen, die E-Motor, Getriebe und Leistungselektronik in einem System vereinen.

Was bedeutet das?

Schaefflers Entwicklungsarbeit der letzten Jahre trägt jetzt Früchte: Künftig will man einen kompletten E-Antriebsstrang anbieten können. Tatsächlich kündigen immer mehr Fahrzeughersteller an, ihre Verbrenner peu-a-peu auslaufen und durch E-Autos ersetzen zu wollen. Schon 2030 könnte ein Großteil der verkauften Pkw mit Strom statt Benzin fahren.  

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