Scania: Wo sich der Alt gegen Neu lohnt

Mit dem Flottenerneuerungsprogramm schafft der Bund einen zusätzlichen Anreiz zum Flottentausch. Bei Scania begrüßt man den Vorstoß und klärt auch wann welche Trucks förderfähig sind.

Das Flottenerneuerungsprogramm des Bundesverkehrsministeriums schafft zusätzliche Anreize für Neuanschaffungen. (Foto: Scania)
Das Flottenerneuerungsprogramm des Bundesverkehrsministeriums schafft zusätzliche Anreize für Neuanschaffungen. (Foto: Scania)
Christine Harttmann

Geringerer Kraftstoffverbrauch, bessere Umweltbilanz, höhere Verlässlichkeit, mehr Sicherheit und angenehmeres Fahrverhalten – dies sind nur ein paar Vorteile, von denen Transportunternehmer bei einem Flottentausch profitieren. Mit dem Flottenerneuerungsprogramm ist ein weiterer Anreiz hinzugekommen. Den neuen Fördertopf hatte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bereits Mitte des vergangenen Jahres in Aussicht gestellt. Inzwischen stehen die Details dazu fest. Wer einen alten Lkw (Euro 0 bis 5 oder EEV) verschrottet und sich für einen neuen Lkw der Abgasstufe Euro 6 entscheidet, erhält dafür eine Unterstützung von bis zu 15.000 Euro.

„Das neue deutsche Förderprogramm unterstützt einerseits Unternehmer finanziell beim Flottentausch und trägt andererseits zur Verringerung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr bei“, so Christian Hottgenroth, Direktor Verkauf Lkw, Scania Deutschland Österreich.

„Wir sehen in dem Flottenerneuerungsprogramm einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem nachhaltigen Transportsystem. So sind unter anderem auch CNG- und LNG-Lkw förderfähig. Scania hat sich das Ziel gesetzt, eine Welt der Mobilität zu schaffen, die besser für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt ist. Beim Tausch sehr alter Flotten gegen neue setzen wir in Deutschland den Grundstein für einen noch moderneren und klimafreundlicheren Güterverkehr.“

Voraussetzung ist die gewerbliche Nutzung des Bestandsfahrzeuges und des zu beschaffenden Neufahrzeuges. Darüber hinaus muss ein neues Nutzfahrzeug über 7,5 Tonnen mit Benzin-, Diesel- oder Gas-Motor mit Euro 6 erworben werden. Die Finanzierungsart spielt hierbei keine Rolle. Sowohl ein Kauf, als auch ein Leasing des Lkw berechtigen, am Flottenerneuerungsprogramm teilzunehmen. Der neue Lkw muss mindestens 24 Monate im Unternehmen bleiben beziehungsweise muss der Leasing-Vertrag eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten haben. Das Neufahrzeug muss zudem mit einem Abbiegeassistenten (ab Werk oder als Nachrüstoption) und rollwiderstandsoptimierten Reifen ausgestattet sein.

Die Einreichung der Anträge beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist ab 26. Januar 2021 um 9 Uhr Uhr möglich. Die Antragsfrist endet spätestens am 15. April 2021. Das elektronische Antragssystem wird geschlossen, wenn keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung stehen.

„Unternehmer, die sich beim Flottentausch für einen CNG- oder LNG-Antrieb entscheiden, profitieren im nächsten halben Jahr und darüber hinaus. Sie erhalten nicht nur die Flottenerneuerungsprämie, sondern sparen auch auf deutschen Autobahnen. Denn die Gas-Fahrzeuge sind noch bis Ende 2023 von der Maut befreit“, erklärt Stefan Ziegert, Produktmanager nachhaltige Transportlösungen, Scania Deutschland Österreich. Er ergänzt:

„Die Vorteile dieses nachhaltigen Motors liegen klar auf der Hand und sind nicht nur finanzieller Natur. CNG- und LNG-Lkw stoßen gegenüber vergleichbaren Diesel-Lkw bei fossilem Erdgas bis zu 15 Prozent weniger CO2 aus. Mit Biomethan kann der Wert bis auf 90 Prozent erhöht werden. Dieser Umweltvorteil ist ein weiteres starkes Argument, um auf diese zukunftsfähige und zugleich bereits bewährte Antriebsart zu setzen.“

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