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SAF Holland unter neuer Führung

Beim fränkischen Zulieferer folgt Alexander Geis als neuer CEO auf Detlef Borghard, der seine Funktionen mit sofortiger Wirkung abgegeben hat.

Alexander Geis führt ab sofort SAF Holland. Zuvor fungierte er als Leiter der Region EMEA. Von 2009 bis 2016 verantwortete er zudem den Aftermarket-Bereich. (Bild: SAF Holland)
Alexander Geis führt ab sofort SAF Holland. Zuvor fungierte er als Leiter der Region EMEA. Von 2009 bis 2016 verantwortete er zudem den Aftermarket-Bereich. (Bild: SAF Holland)
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Martin Schachtner

SAF Holland hat sich mit Detlef Borghardt einvernehmlich auf eine Beendigung seiner Tätigkeit verständigt, wie es in einer Ad-hoc-Mitteilung hieß. Zum Nachfolger hat das Unternehmen Alexander Geis auserkoren, der zuvor im Management Board die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) sowie den globalen Einkauf verantwortete.

Vergangene Woche veröffentlichte SAF Holland vorläufige Geschäftszahlen für 2018: Danach erwirtschaftete der Zulieferer zwar einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro (plus 14,2 Prozent gegenüber 2017), erreichte jedoch eine bereinigte EBIT-Marge von 89,6 Millionen Euro (gegenüber 91,2 Euro im Jahr 2017) und verfehlte mit einem Wert von 6,9 Prozent erwartungsgemäß, wie es hieß, das untere Ende der noch im Oktober 2018 angepassten Prognosespanne von 7 bis 8 Prozent. Die endgültigen Geschäftszahlen würden zur Publikation des Geschäftsberichts 2018 am 22. März veröffentlicht, hieß es.

Der studierte Betriebswirt Alexander Geis ist seit mehr als 20 Jahren für SAF-Holland tätig. Seit Juli 2011 ist er Mitglied des Management Boards und leitet seit Januar 2016 zudem die Region EMEA. In dieser Funktion habe er das Europageschäft entscheidend gestärkt und zur profitabelsten Region des Unternehmens entwickelt. Von 2009 bis 2016 verantwortete Alexander Geis die Sparte Aftermarket.

Strategie 2025

Im Fokus will er sich in seiner neuen Funktion als CEO um die Stabilisierung des nordamerikanischen Geschäftes und um die Entwicklung einer langfristigen Strategie 2025 kümmern. Mittelfristige Basis hierfür sei die etablierte Strategie 2020. Deren finanziellen Ziele umfassen den Angaben zufolge einen Umsatz von 1,25 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro. 30 Prozent dieser Umsätze sollen außerhalb der heutigen Kernmärkte Europa und Nordamerika erwirtschaftet werden. Zudem soll die bereinigte EBIT-Marge bei durchschnittlich mindestens 8 Prozent liegen.

Detlef Borghardt war nahezu 20 Jahre bei SAF Holland beschäftigt. Unter seiner Führung sei seit 2011 eine starke Wachstumsgeschichte geschrieben worden: SAF Holland entwickelte sich zu einer globalen „Premium-Marke mit Systemkompetenz“. Zugleich wurde die Organisation durch die Übernahme von sieben Unternehmen weltweit gestärkt. Im vergangenen Jahr kamen V.Orlandi, York Transport Equipment und Axscend Ltd. Zur Gruppe. Die drei Zukäufe trugen im Geschäftsjahr 2018 in Summe laut Unternehmensmeldung 70,9 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei.

"Detlef Borghardt hat SAF Holland in den vergangenen Jahren mit großer Tatkraft und Expertise zu seiner heutigen Größe und internationalen Bedeutung als integrierter Zulieferer geführt. In dieser Zeit hat er wichtige Weichen für die Zukunft der Gruppe gestellt und ein robustes Fundament für die weitere Unternehmensentwicklung geschaffen", sagte Martina Merz, Vorsitzende des Board of Directors. Im vergangenen Jahr habe die Unternehmensgruppe erstmalig sogar die Position des weltweit größten Trailerachsenherstellers erobert.

Aufgrund politischer und konjunktureller Unwägbarkeiten geht das Management Board für das Geschäftsjahr 2019 von einem insgesamt noch schwierigeren Marktumfeld als in 2018 aus. Dank der starken Stellung in strukturell wachsenden Marktsegmenten geht man in Bessenbach dennoch von weiterem Wachstum aus.

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