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SAF-Holland passt seine Prognose für Geschäftsjahr 2019 an

Der Nutzfahrzeug-Zulieferer hat seine Vorhersage für das Geschäftsjahr 2019 geändert und den Konzernumsatz wie die bereinigte Ebit-Marge nach unten angepasst.

SAF-Holland hat die Entwicklung des Konzernumsatzes für 2019 angepasst und Maßnahmen zur Stabilisierung des operativen Ergebnisses eingeleitet. Im Bild der deutsche Standort Bessenbach. Foto: SAF-Holland
SAF-Holland hat die Entwicklung des Konzernumsatzes für 2019 angepasst und Maßnahmen zur Stabilisierung des operativen Ergebnisses eingeleitet. Im Bild der deutsche Standort Bessenbach. Foto: SAF-Holland
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Daniela Kohnen

SAF-Holland S.A. hat seinen bisherigen Geschäftsverlauf und die branchenspezifischen Rahmenbedingungen analysiert und daraufhin die Vorhersagen für das Gesamtjahr 2019 angepasst. Das teilte der Nutzfahrzeug-Zulieferer in einer Mitteilung am heutigen Dienstag mit.

Demnach zeigen die Analyseergebnisse von SAF-Holland eine deutliche Abweichung gegenüber den entsprechenden Planzahlen. So rechnet der Nutzfahrzeug-Zulieferer für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Konzernumsatz von 1.260 bis 1.300 Millionen Euro. Im Vorjahr lag dieser bei 1.301 Millionen Euro.

Laut SAF-Holland entspräche dies einer Veränderungsrate von null bis minus drei Prozent. Die bisherigen Erwartungen gingen von einem Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent aus.

Die bereinigte Ebit-Marge soll nach Einschätzung von SAF-Holland im Gesamtjahr nun zwischen sechs bis 6,5 Prozent liegen. Die bisherigen Erwartungen lagen zwischen sieben und acht Prozent.

Laut dem Nutzfahrzeug-Zulieferer wird auch das Investitionsvolumen geringer ausfallen und zwischen 58 und 63 Millionen Euro liegen. Bisher ging man von 68 bis 70 Millionen Euro aus.

Das Net Working Capital im Verhältnis zum Konzernumsatz erwartet SAF-Holland jetzt in einer Bandbreite von 13 bis 14 Prozent. Die bisherige Erwartung lag bei 13 Prozent.

Aufgrund der Entwicklung könne die Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht mehr aufrechterhalten werden, hieß es beim Nutzfahrzeug-Zulieferer. Alexander Geis, CEO der SAF-Holland:

„Unser Marktumfeld hat sich im August weiter deutlich eingetrübt. Als Konsequenz aus dieser im zweiten Quartal begonnenen Entwicklung hat das Group Management Board beschlossen, die Kostendisziplin deutlich zu erhöhen sowie Instrumente zur kurzfristigen Arbeitszeitflexibilisierung zu nutzen, um das operative Ergebnis zu stabilisieren. Zudem werden die eingeleiteten Projekte zur Effizienzsteigerung (Operational Excellence) sowie die Optimierung des Produktionsnetzwerkes konsequent umgesetzt.“

Als Ursachen für die Planabweichung werden die sich weiter eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in Europa, China und Indien, die anhaltenden weltweiten Handelsauseinandersetzungen und die damit verbundene Marktentwicklung für Trucks und Trailer genannt.

Das im Zeitraum Januar bis August 2019 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum verbesserte Ergebnis der Region Amerika habe die niedrigeren Ergebnisbeiträge der sonstigen Regionen lediglich leicht kompensieren können. Dr. Heiden, CFO der SAF-Holland:

„Wir befinden uns mit dem Programm FORWARD, welches der Optimierung der Produktions- und Lieferketten, des Produktportfolios, des Aftermarketgeschäfts sowie des Materialeinkaufs des nordamerikanischen Werksverbunds dient, voll im Plan. Zuversichtlich stimmt mich auch die Konsolidierung der chinesischen Standorte in das Greenfield-Projekt Yangzhou. Darüber hinaus werden wir unsere Anstrengungen zur Verbesserung des operativen Free Cashflow nochmals intensivieren.“

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