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Russland: Renaissance der Grenzabfertigung

Die gegenwärtig zu 60 Prozent in den Metropolen Moskau und St. Petersburg erfolgende russische Zollabfertigung wird bis 2020 zwecks Transportbeschleunigung zunehmend in die Nähe der Grenzen verlagert.
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Redaktion (allg.)
Das betonte Vesa Vertanen, Senior Vice President der finnischen Itella Group, dem Logistikbereich der früheren Finnischen Post, auf der TransRussia 2009 in Moskau. Zwecks Vermeidung langer Wartezeiten an den Inlandsterminals seien neue, innovative Konzepte und der Neubau von entsprechenden Logistikzentren in Grenznähe erforderlich. Geschehe dies nicht rechtzeitig, drohten Verladern und Logistikern große operationelle und wirtschaftliche Einbußen. Folglich müssen die in Grenznähe entstehenden Logistikanlagen laut dem Itella-Chef rechtzeitig geplant und ihre Inbetriebnahme schrittweise und in Abstimmung mit dem russischen Zoll erfolgen. Zu den wichtigsten Transitdrehscheiben von und nach Russland gehört gemäß Vertanen traditionell immer noch Finnland. Andere bedeutende Transportkorridore seien die Routen durch Belarus, die Ukraine, den Kaukasus und die Trans-Sibirien-Strecke über Vladivostok. 2008 hat Itella Logistics zu 90 Prozent den russischen Kontraktlogistiker National Logistic Company (jetzt Itella NLC) sowie seine 6.000 Mitarbeiter übernommen. Die verbleibenden zehn Prozent hält noch bis 2010 die RosEvroGroup. Inzwischen leitet Vertanen Itella Logistics von Moskau aus. (akw)
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