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Russland: Hermes baut Paketgeschäft aus

In Russland übernimmt Hermes jetzt vollständig das Joint Venture „Hermes-DPD“. Bislang hatte DPD 49 Prozent der Anteile an der gemeinsam betriebenen Gesellschaft gehalten, die zukünftig als „Hermes Russia“ firmiert.
Auch in Russland will Hermes seine Paket-Shop-Infrastruktur ausbauen. (Foto: Hermes Europe GmbH)
Auch in Russland will Hermes seine Paket-Shop-Infrastruktur ausbauen. (Foto: Hermes Europe GmbH)
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Christine Harttmann

Dadurch solle die Integration der Gesellschaft in das Hermes-Paket-Netz beschleunigt werden, erklärt der Paket- und Logistikdienstleister. Als „Hermes Russia“ will das Unternehmen seine Paket-Shop-Infrastruktur in Russland sukzessive ausweiten und sich weiterhin als Partner für Distanzhändler, insbesondere im wachsenden E-Commerce Markt, etablieren.

„Als größter Flächenstaat der Welt und einer der wachstumsstärksten E-Commerce-Märkte hat Russland eine zentrale Bedeutung für den globalen Handel“, erklärt Marc Dessing, Chief Operating Officer (COO) von Hermes Europe. Russland sei darüber hinaus eine wichtige Verbindung nach Asien, wo der Logistikdienstleister seine vielfältigen geschäftlichen Interessen verstärkt wahrnehmen will. Laut Hermes nutzten 2014 über 75 Millionen Russen die wachsenden Angebote von Online-Händlern und setzten mehr als 16,7 Milliarden Euro im Internet um – ein Wachstum von 15 Prozent gegenüber 2013.

Bereits 2010 hat Hermes begonnen, sich als Versanddienstleister für Geschäftskunden und private Empfänger auf dem russischen Paketmarkt aufzustellen. Im Zuge dessen übernahm DPD in Russland innerhalb des gemeinsam betriebenen Joint Ventures die landesweite, logistische Transportorganisation, und wird diese auch weiterhin im Auftrag von Hermes durchführen.

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