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Rumänien: TXL schafft neuen West-Ost-Korridor

Die TX Logistik AG hat eine Verbindung von Köln nach Curtuci in ihren Fahrplan aufgenommen. Pro Woche fahren drei Rundläufe.
 Mit der Güterbahn-Verbindung Köln-Curtici schafft TX Logistik AG einen neuen Korridor auf der West-Ost-Achse. (Foto: TX Logistik AG)
Mit der Güterbahn-Verbindung Köln-Curtici schafft TX Logistik AG einen neuen Korridor auf der West-Ost-Achse. (Foto: TX Logistik AG)
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Christine Harttmann

Der Güterbahnoperateur setzt damit erstmalig einen Zug zwischen Deutschland und Rumänien auf die Schiene und baut seinen Schienengüterverkehr auf der West-Ost-Achse aus. Bis zu 36 Ladeeinheiten passen laut dem Unternehmen auf den Zug. Transportiert würden hauptsächlich Megatrailer, so die Mitteilung. In Richtung Rumänien seien diese unter anderem mit Komponenten für die Automobilindustrie und in Richtung Deutschland mit Einrichtungsgegenständen und anderen Konsumgütern beladen. Zu den größten Kunden, die das offene Zugsystem nutzen, gehören der italienische Logistiker Arcese und das rumänische Transportunternehmen Dunca Expediţii.

Die Route führt vom CTS Container-Terminal in Köln-Niehl über Würzburg und Passau durch Österreich und Ungarn zum Trade Trans Terminal in Curtici, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Ungarn entfernt. Die Verantwortung und Steuerung der gesamten Transportkette liegt bei TX Logistik (TXL). „Mit der Verbindung Köln – Curtici schaffen wir in unserem Netzwerk einen neuen Korridor zwischen West- und Osteuropa“, betont Berit Börke, Vorstand Vertrieb bei TXL.

Bereits seit dem vergangenen Jahr bedient TXL mit drei Rundläufen pro Woche die Strecke Herne – Budapest. Perspektivisch sieht Berit Börke auf der West-Ost-Achse beträchtliche Wachstumschancen: „Mit der Relation Köln – Curtici werfen wir auch ein Auge auf den türkischen Markt.“

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