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Rotterdam will mehr Fracht aufs Binnenschiff bringen

Der Hafenbetrieb Rotterdam und die Stiftung MCA Brabant haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Hendrik-Jan van Engelen, Direktor MCA Brabant (l.) und Emile Hoogsteden, Direktor Container, Breakbulk & Logistik Hafenbetrieb Rotterdam. Foto: Mark Nolte
Hendrik-Jan van Engelen, Direktor MCA Brabant (l.) und Emile Hoogsteden, Direktor Container, Breakbulk & Logistik Hafenbetrieb Rotterdam. Foto: Mark Nolte
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Anna Maria Schmid

Zwischen Rotterdam und der Region Nordbrabant soll es mehr Containertransporte per Binnenschiff geben. Das ist das Ziel einer Zusammenarbeit zwischen dem Hafenbetrieb Rotterdam und der Stichting Multimodaal Coördinatie en Adviescentrum Brabant (MCA Brabant), wie der Hafenbetrieb Rotterdam jetzt mitteilt.

Nordbrabant ist mit über einer Million Containern eine bedeutende Hinterlandregion von Rotterdam. Sie habe jedoch auch einen relativ hohen Anteil an Lkw-Transporten und damit an der weiter zunehmenden Belastung des Straßennetzes, heißt es von Seiten des Hafenbetriebs. Mit der Verlagerung des Frachttransportes vom Lkw auf Binnenschiffe wäre eine bessere Erreichbarkeit des Hafens und der Region möglich. 

„Eine durchdachte Verbindung des Rotterdamer Hafens mit Brabant ermöglicht eine strukturell höhere Zuverlässigkeit des multimodalen Transports und trägt damit zur Nachhaltigkeit bei Erreichbarkeit und Wachstum eines der bedeutendsten Logistikhotspots in den Niederlanden bei“, erklärt Emile Hoogsteden, Geschäftsführer für Container, Stückgut und Logistik beim Hafenbetrieb Rotterdam.

„Eine gute Verbindung mit dem Rotterdamer Hafen über das Wasser ist für Brabanter Verlade- und Transportunternehmen von wesentlicher Bedeutung, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Dadurch werden nicht nur zahlreiche Lkw von der Straße geholt. Zuverlässige Schiffsverbindungen sorgen auch für Zuverlässigkeit in der gesamten Lieferkette. Wir sind sehr bestrebt, alle Initiativen, die wir mit dieser Zusammenarbeit beabsichtigen, in Gang zu setzen“, sagt Hendrik-Jan van Engelen, Vorstand der Stiftung MCA Brabant.

Eine Initiative, die die beiden Partner 2019 umsetzen wollen: Der Ausbau des digitalen Informationsaustausches zwischen dem Hafen und Binnenschifffahrtsterminals in Brabant. Indem rechtzeitig beispielsweise die korrekten Informationen über die Ankunft von (See-)Schiffen und Containern geteilt werden, sollen beide Seiten effizienter planen können, heißt es. Die Folge seien geringere Verzögerungen in der Binnenschifffahrt.

Außerdem, so die Ankündigung, wollen die Partner prüfen, wie der Warenverkehr zwischen Brabant und Rotterdam rasch nachhaltiger gestaltet werden kann. Dabei denkt man etwa an die Nutzung von Batteriespeichern für den Antrieb von Binnenschiffen.

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