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Rotterdam: Hafen will mehr Ladung aus Südwestdeutschland

Der Hafen Rotterdam könnte seinen Marktanteil im südwestdeutschen Raum deutlich steigern. Er braucht dazu aber zusätzliche Bahnverbindungen.
Bei der Seecontainern will der Hafen Rotterdam seinen Marktanteil weiter steigern. (Foto: Prot of Rotterdam)
Bei der Seecontainern will der Hafen Rotterdam seinen Marktanteil weiter steigern. (Foto: Prot of Rotterdam)
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Christine Harttmann

Dieses Ergebnis einer Marktstudie der TU Darmstadt haben der Hafenbetrieb Rotterdam und Contargo in Mannheim vorgestellt. 30 Spediteure, Reeder und Verlader der Regionen hatten die Wissenschaftler hinsichtlich ihres Wahlverhaltens bezüglich der Häfen und Transportmodalitäten befragt. Um die Ist-Marktanteile sowie das theoretische und tatsächliche Marktpotential zu ermitteln, erstellten sie daraus dann ein Simulationsmodell, dessen Ergebnisse sie in ihrer Marktstudie „HiRo – Marktpotenzial von Containertransporten aus dem südwestdeutschen Hinterland“ ausführlich erläutern. Unter der Prämisse, dass ein „rationaler Entscheider“ nur auf Basis von Transportkosten und -dauer urteilt ermittelten die Wissenschaftler dann ein theoretische Marktpotenzial.

Eine Angebotsverbesserung lasse erwarten, lautet einer der Rückschlüsse, dass die Westhäfen zusätzliche Marktanteile gewinnen können und auch auf den Modal Split Einfluss nehmen können. So lasse sich der Marktanteil im Großraum Stuttgart durch eine Verbesserung der Bahnverbindungen in Richtung der Westhäfen um bis zu 15 Prozent steigern. In bestimmten Regionen ermittelten die Wissenschaftler sogar einen zusätzlichen theoretischen Marktanteil von bis zu 23 Prozent. Nun spricht der Hafenbetrieb davon, dass er zusätzliche Bahnverbindungen evaluieren will.

Neben dem theoretischen Marktpotenzial zeigte die Befragung aber auch, warum sich Entscheider für bestimmte Hinterlandverkehre und Häfen entschieden. Dabei werde, heißt es in der Studie. neben den Transportkosten unter anderem die Zuverlässigkeit der Hinterlandanbindung zum zentralen Wettbewerbsfaktor. Zusätzliche Bahnverkehre schaffen zusätzliche Marktanteile und einen höheren Anteil am Modal Split. Wichtig ist außerdem der offene (Daten-)Austausch zwischen allen Akteuren, der übergreifende Prozesse erleichtert.

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