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Rostock: Der Hafen bleibt auf Wachstumskurs

In Rostock gingen im ersten Halbjahr 2015 insgesamt 14,2 Millionen Tonnen Güter brutto über die Kaikanten. Der Löwenanteil entfiel mit 13,1 Millionen Tonnen auf den Umschlag im Überseehafen.
Der Rostocker Hafen bleibt weiter aus Wachstumskurs. (Foto: Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock)
Der Rostocker Hafen bleibt weiter aus Wachstumskurs. (Foto: Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock)
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Christine Harttmann

Damit legte der Güterumschlag im Überseehafen erhöhte um 1,2 Millionen Tonnen oder zehn Prozent zu gegenüber dem Vorjahresergebnis. Weitere 1,1 Millionen Tonnen verluden die Rostocker laut Hafen- und Seemannsamt in den anderen Hafenanlagen wie dem Chemiehafen Yara sowie im Fracht- und Fischereihafen.

Auf die rollende Fracht des Fähr- und RoRo-Verkehrs entfielen 7,4 Millionen Tonnen. In diesem Segment gab es einen Zuwachs von 857.000 Tonnen oder 13 Prozent. Fähr- und RoRo-Güter waren am im ersten Halbjahr mit 56 Prozent am Gesamtumschlag im Universalhafen Rostock beteiligt. Weitere 44 Prozent oder 5,7 Millionen Tonnen erzielte der Hafen mit dem Umschlag von Schütt-, Flüssig- und Stückgütern. Das bedeutet eine Zunahme von 300.000 Tonnen oder fünf Prozent.

„Damit ist Rostock einer der wachstumsstärksten deutschen Häfen“, sagt Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock, und ergänzt: „Innerhalb von zwei Jahren hat sich der Güterumschlag um 25 Prozent erhöht und befindet sich jetzt wieder auf Vorkrisenniveau. Wachstumstreiber sind Fähr- und RoRo- sowie trockene Massengüter.“

Insgesamt verzeichneten alle Rostocker Häfen zusammen ein Umschlagplus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Jens A. Scharner, Geschäftsführer der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock, zeigt zufrieden mit der Entwicklung: „Mehr als zwei Drittel aller Seegüter Mecklenburg-Vorpommerns werden in der Hafenstadt Rostock umgeschlagen.“

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