Rolande eröffnet LNG-Tankstation in Hamburg

Sie liegt an einem strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt für einen zentralen Transportkorridor in Norddeutschland zum Hamburger Hafen, nach Skandinavien und Nordosteuropa.

Die öffentliche 24/7-Selbstbedienungstankstelle verfügt über zwei LNG-Zapfsäulen. Durch die geräumige Ein- und Ausfahrt ist die Anlage besonders für Schwerlastwagen dimensioniert. (Foto: Rolande)
Die öffentliche 24/7-Selbstbedienungstankstelle verfügt über zwei LNG-Zapfsäulen. Durch die geräumige Ein- und Ausfahrt ist die Anlage besonders für Schwerlastwagen dimensioniert. (Foto: Rolande)
Claus Bünnagel

Rolande, Pionier und Marktführer für den Aufbau von Infrastrukturen für Lkw-Flüssigerdgas und Bio-LNG in den Niederlanden, hat eine LNG-Tankstation mit zwei LNG-Zapfsäulen in Hamburg eröffnet. Die ehemalige Tankpool24-Station in der Maldfeldstraße 23 befindet sich an einem strategisch wichtigen Transportkorridor für Warenlieferungen nach Skandinavien, Nordosteuropa und den An- und Abtransport von Containern im Hamburger Hafen. Mit dem Standort Hamburg baut Rolande sein öffentliches LNG-Tankstellennetz in Deutschland weiter aus.

Für Schwerlastwagen dimensioniert

Die öffentliche 24/7-Selbstbedienungstankstelle verfügt über zwei LNG-Zapfsäulen. Durch die geräumige Ein- und Ausfahrt ist die Tankstelle besonders für Schwerlastwagen dimensioniert. Die futuristische Architektur der Tankstelle ist funktionell an die Anforderungen von CNG-/LNG-Lkw angepasst.

Erweiterung des LNG-Netzes

Mit der Eröffnung der Tankstelle in Hamburg macht Rolande Fortschritte beim Aufbau eines europaweiten LNG-Netzes. In den Niederlanden und Belgien hat das Unternehmen bereits eine vollständige Abdeckung erreicht, und auch in Deutschland sind bis Ende des Jahrs weitere Standorte geplant.

Hamburg markiert einen Meilenstein für Rolande, Flüssigerdgas für alle Lkw an strategischen Verkehrsknoten verfügbar zu machen. Sobald emissionsfreies Bio-LNG in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht, wird Rolande diesen zu 100 % biologischen Kraftstoff an allen seinen Stationen anbieten. (CEO Jolon van der Schuit)

Zudem fungiere Rolande als wichtiger Partner für Transportunternehmen, die auf hochkalorisches CNG (CNG+), LNG oder Bio-LNG wechseln wollten.

Staatlich gefördert

Das gesamte bestehende LNG-Netz in Deutschland umfasst nach Angaben der Dena aktuell 135 öffentliche Tankstellen. In Deutschland wird die Verwendung von CNG und LNG staatlich gefördert. So sind Lkw, die mit komprimiertem oder verflüssigtem Erdgas betrieben werden, bis 31. Dezember 2023 von der deutschen Straßenmaut befreit. Das spart Betreibern pro gefahrenem Kilometer bis zu 18,7 Cent an Straßenbenutzungsabgaben.

Bio-LNG

Bio-LNG wird aus zertifizierten Abfällen wie organischen Haushaltsabfällen, Schlamm, Dung oder landwirtschaftlichen Abfällen gewonnen und ist ein zu 100 % biologischer Kraftstoff. Gleichzeitig hat er eine hohe Energiedichte und kann dazu beitragen, Emissionen im Verkehr zu senken und Klimaschutzziele zu erreichen. Bei Bio-LNG handelt es sich um ein verflüssigtes Bio-Methan oder ein verflüssigtes, synthetisch erzeugtes Methan. Dies weist dieselben chemischen Eigenschaften wie LNG auf, verursacht jedoch weitaus geringere CO2- Emissionen. Gerade im Vergleich zu einem Diesel-Lkw fallen die NOx- und Partikelemissionen deutlich niedriger aus.

Über Rolande

Rolande feierte im Jahr 2020 sein 15-jähriges Bestehen. Im Laufe seiner Konzerngeschichte war Rolande maßgeblich daran beteiligt, das verflüssigte, tiefkalte LNG als Kraftstoff für den Straßengütertransport zu etablieren und die Anwendungsmöglichkeiten stetig weiter auszubauen. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung von Bio-LNG. Rolande entwickelt, baut und betreibt ein eigenes Netz von LNG-Tankstellen in Europa und konzentriert sich dabei ausschließlich auf LNG und Bio-LNG.

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