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Röhlig: Umsatz gesteigert und Netz ausgebaut

Der Bremer Transport- und Logistikdienstleister Röhlig konnte im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz um 10,9 Prozent auf 609,2 Millionen Euro steigern.
Foto: Röhlig
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Torsten Buchholz

Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen einen Rohertrag von 133,9 Millionen Euro, was einer Steigerung um 1,7 Prozent entspricht. Aufgrund von Investitionen ging das operative Ergebnis Ebit planmäßig auf 2,2 Millionen Euro zurück.

„Wir haben unsere für das Jahr 2017 gesteckten operativen Ziele erreicht und dabei die Kosten erfreulicherweise erheblich unterhalb der Planungen gehalten“, sagt Röhlig-Finanzchef Hans-Ludger Körner. Deshalb können man mit dem Geschäftsjahr 2017 zufrieden sein. Körner: „Und da wir für 2018 gute Zahlen verbuchen können, wesentliche Investitionsprojekte abgeschlossen sind und unser Netzwerk so stark aufgestellt ist wie nie zuvor, rechnen wir für das laufende Jahr mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung.“ „2017 haben wir unser weltweites Röhlig-Netzwerk massiv ausgebaut. Wir haben innerhalb weniger Monate zwölf neue Büros in sechs Ländern eröffnet und sie in kürzester Zeit in unsere globalen Prozess- und IT-Systeme eingebunden“ erklärt Philip W. Herwig, Managing Partner von Röhlig Logistics. Heute verfüge die inhabergeführte Spedition über das größte Netzwerk der Firmengeschichte.

Vor allem der Bereich Luftfracht konnte seinen Rohertrag mit einer Steigerung von fünf Prozent deutlich ausbauen. Spitzenreiter mit einem Rohertragswachstum von 27 Prozent war der weltweit auf Expansionskurs befindliche Geschäftsbereich Kontraktlogistik. Regional betrachtet legte Asien mit einem Rohertragswachstum von 19 Prozent deutlich zu. Hier habe sich die umfangreichen Investitionen in das Netzwerk sehr schnell ausgezahlt, teilt das Unternehmen mit. Auch das Australien- und Neuseelandgeschäft wuchs mit einem Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr spürbar.

Neben einem moderaten geografischen Wachstum plant Röhlig für das laufende Jahr 2018 vor allem Projekte im digitalen Bereich. Herwig: „Eine unserer wichtigsten Prinzipien ist und bleibt der persönliche Kontakt zu unseren Kunden. Wir wollen die digitale Technologie gezielt dort einsetzen, wo sie den Gesamtnutzen unserer Kunden erhöht. Unsere Kunden sollen die Wahl zwischen einem analogen und einem digitalen Zugang zu uns haben.“ So bietet Röhlig beispielsweise seinen Kunden schon heute ein eigenes Track & Trace-Tool an, über das sich der gesamte Vorgang einer Sendung online verfolgen und verwalten lässt. Des Weiteren bietet das Unternehmen mit Sirius ein Vendor Management System an, mit dem der Kunde in Zukunft seine gesamte Lieferkette effektiv managen kann.

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