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Rhenus startet Aufbau eigener Eco-Flotte

Schifffahrtsunternehmen Rhenus gibt die ersten vier umweltfreundlichen „Hanse Eco Short Sea Coaster“ für seine geplante Eco-Flotte in Auftrag. Die Frachtschiffe sollen auf den neusten Entwicklungen in Bezug auf Umweltschutz, Digitalisierung und Design beruhen.

Die ersten vier umweltfreundlichen Schiffe der „Hanse Eco Short Sea Coaster“-Flotte sollen jeweils rund 90 Meter lang sein und über eine Tragfähigkeit von 4.200 Tonnen bei einem Laderaumvolumen von über 5.500 Kubikmetern verfügen sowie hohe Standarts in Bezug auf Umweltschutz, Digitalisierung und Design erfüllen. | Foto: Rhenus
Die ersten vier umweltfreundlichen Schiffe der „Hanse Eco Short Sea Coaster“-Flotte sollen jeweils rund 90 Meter lang sein und über eine Tragfähigkeit von 4.200 Tonnen bei einem Laderaumvolumen von über 5.500 Kubikmetern verfügen sowie hohe Standarts in Bezug auf Umweltschutz, Digitalisierung und Design erfüllen. | Foto: Rhenus
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Julian Kral

Unter den Schlagworten Nachhaltigkeit und bedarfsgerechter Schiffsbau hat das Schifffahrtsunternehmen Rhenus-Arkon-Shipinvest den Aufbau einer eigenen Eco-Shortsea-Flotte gestartet.

Der Baubeginn der ersten vier umweltfreundlichen Schiffe der „Hanse Eco Short Sea Coaster“ erfolgt im Februar 2020, die Auslieferung ist für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant. Die Schiffe sollen jeweils rund 90 Meter lang sein und über eine Tragfähigkeit von 4.200 Tonnen bei einem Laderaumvolumen von über 5.500 Kubikmetern verfügen.

„Unsere Hanse-Eco-Flotte zeigt einen Weg auf, dem Klimaschutz gerecht zu werden und gleichzeitig den Megatrend Digitalisierung sinnvoll einzusetzen“, sagt Torsten Westphal, Managing Shareholder bei Rhenus.

Europäische Schifffahrt 2.0

Der Schiffstyp soll sich laut Rhenus mit seinem durchgehenden Deck besonders für voluminöse und sperrige Güter eignen und dank einer Open-Top-Fähigkeit in der Lage sein, neue Ladungssegmente zu bedienen. Im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise bietet die vordere Anordnung der Brücke bei den Eco-Schiffen auch bei Decksladungen freie Sicht, eine innovative Rumpfform soll zudem den Treibstoffverbrauch senken. Neben den klassischen Bulk- und Breakbulkladung soll die vergrößerte Laderaumlänge auch Projektladungen gerecht werden.

Ebenfalls an Bord sind die ab 2020 erforderlichen Wasseraufbereitungssysteme sowie ein hybrider Schiffantrieb mit Bio-Katalysator, eine Elektromotorunterstützung und eine Abgasnachbehandlung. Dadurch sollen die Vorgaben der zukünftigen Abgasnorm IMO Tier III erfüllt, sowie Kohlenstoffdioxidausstoß, Feinstaub-Emissionen und Treibstoffverbrauch weiter reduziert werden. Zudem kann die Hauptmaschine Biotreibstoff verbrennen, erklärt Rhenus.

„Ein integriertes Automatisierungssystem sowie der Einsatz modernster Kameratechnik vereinfachen die operativen Prozesse auf dem Schiff sowie in den Häfen und reduzieren die administrative Arbeit der Kapitäne“, fügt Ralf Uebachs, Geschäftsführer der Rhenus-Arkon-Shipinvest, hinzu.

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