RheinCargo: Wachstum beim Gütervolumen in 2019

Das Logistikunternehmen verzeichnete in 2019 beim Gesamtgütervolumen ein Plus von 4,7 Prozent. Die Bahnsparte entwickelte sich positiv, der Hafenumschlag ging insgesamt um 4,7 Prozent zurück.

Der Logistikdienstleister konnte 2019 weiter zulegen. Foto: RheinCargo
Der Logistikdienstleister konnte 2019 weiter zulegen. Foto: RheinCargo
Daniela Kohnen

RheinCargo hat sein Gesamtgütervolumen im Jahr 2019 um 4,7 Prozent gesteigert. Insgesamt betrug das Volumen der in den Häfen umgeschlagenen und auf der Schiene  transportierten  Güter  im letzten Jahr 46,3  Millionen Tonnen. 2018 kam das Logistikunternehmen auf 44,3 Millionen Tonnen.

Der Bereich Bahn legte mit 22 Millionen Tonnen Transportvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 3,27 Millionen Tonnen zu. Das ist ein Plus von 17,4 Prozent. Mit täglich über 100 Zügen seien rund 3,5 Milliarden Nettotonnen-Kilometer gefahren worden, so die Mitteilung.

Der neu etablierte Bereich „Werks- und Industriebahnen“ habe sich ebenfalls positiv entwickelt. Seit über einem Jahr führt RheinCargo einen Rangierdienst und Infrastrukturbetrieb für die Kokerei Prosper des Stahlweltmarktführers ArcelorMittal in Bottrop durch. Wolfgang Birlin, RheinCargo-Geschäftsführer für den Bereich Eisenbahn-Güterverkehr:

„Mit der Gründung des neuen Geschäftsbereiches wurde das erfolgreiche Portfolio der RheinCargo-Bahnsparte aus Nah- und Fernverkehren hervorragend ergänzt. Wir bieten unseren Kunden im Werks- und Industrieverkehr lückenlose Prozessketten für die Produktion rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr an – nicht nur im Rangierverkehr, sondern auch mit Dienstleistungen wie Verladung oder Infrastrukturmanagement.“

Der Bereich Hafen mit den sieben RheinCargo-Häfen in Düsseldorf, Köln und Neuss verzeichnete beim wasserseitigen Umschlag in 2019 trotz der meist stabilen Wasserverhältnisse einen Rückgang um 2,1 Prozent. Insgesamt wurden im letzten Jahr 15,99 Millionen Tonnen umgeschlagen.

Inklusive der landseitigen Umschläge lag das Gesamtgütervolumen in den Häfen bei 24,26 Millionen Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 4,7 Prozent. RheinCargo-Geschäftsführer Jan Sönke Eckel, verantwortlich für die Häfen:

„Wir spüren immer noch Auswirkungen des dramatischen Niedrigwassers aus dem Jahr 2018. Damals wurden erhebliche Mengen aufgrund der Umstände auf Bahn und Lkw verlagert. Davon konnte nicht wie erhofft alles zurückgewonnen werden. Mengenrückgänge aufgrund der konjunkturellen Eintrübung wurden insbesondere im kombinierten Verkehr wahrgenommen.“

Durch den beschlossenen Kohleausstieg gingen laut Unternehmensangaben zudem die Mengen im braun- und steinkohlenahen Bereich leicht zurück. Gleichzeitig habe der Logistiker ein größeres Rohstoffvolumen für die Stahlproduktion verloren, aber die Mengen im  Chemie-, Agrar- beziehungsweise Nahrungsmittelbereich und insbesondere bei Baustoffen und Recyclingprodukten teilweise stark erhöhen können, so die Mitteilung.

Laut der beiden RheinCargo-Geschäftsführer Jan Sönke Eckel und Wolfgang Birlin sei es trotz der Schwierigkeiten im Schifffahrtsbereich gelungen, die Leistungsbilanz durch die Kombination der Verkehrsträger zu verbessern. Der Logistiker würde saubere, nachhaltige und effektive Logistikdienstleistungen anbieten.

RheinCargo wurde 2012 als Joint Venture der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) und der Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) gegründet. Mit rund 500 Mitarbeitern betreibt der Logistik-Dienstleister sieben  öffentliche Rheinhäfen  in  Düsseldorf,  Köln  und  Neuss  sowie  eine  der  privaten  deutschen  Güterbahnen  mit 90 eigenen Lokomotiven und 700 Waggons.

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