Rhein Cargo: Partnerschaft mit Vinnolit verlängert

Das Logistikunternehmen weitet seine Zusammenarbeit mit dem PVC-Anbieter aus und hat dafür in ein neues Salzlager sowie 28 neue Spezial-Waggons investiert.

Eine Smartron-Lok der RheinCargo zieht bei Bornheim die neuen Salzwaggons. Foto: Matthias Müller für RC
Eine Smartron-Lok der RheinCargo zieht bei Bornheim die neuen Salzwaggons. Foto: Matthias Müller für RC
Daniela Kohnen

RheinCargo und der europäische PVC-Anbieter Vinnolit haben am gestrigen Donnerstag verkündet, ihre seit vielen Jahren bestehende Kooperation weiter auszubauen. Dafür hat der Logistikdienstleister im Hafen Köln-Godorf bereits ein neues Salzlager gebaut und 28 neue Spezialwaggons für Salztransporte erworben. RheinCargo-Geschäftsführer Wolfgang Birlin und Jan Sönke Eckel:

„Wir  freuen  uns  sehr,  dass  wir  unsere  langjährige  Zusammenarbeit  mit  Vinnolit  weiter fortsetzen  werden.  Die  lange  Laufzeit  des  neuen  Vertrages  gibt  beiden  Partnern  ein  hohes Maß an Planungssicherheit. Unsere Investitionen in die Waggons und das Salzlager sind daher sehr gut angelegt.“

Konkret umfasse der Vertrag den Transport von Steinsalz zu den Vinnolit-Produktionsanlagen im in der Nähe von Köln gelegenen Hürth-Knapsack, hieß es.  Zudem  transportiere  RheinCargo  für  Vinnolit  Natronlauge  per  Eisenbahn.  Um größere  Mengen  umschlagen  und  transportieren  zu  können,  habe man auf  dem Hafengelände in Godorf extraein Salzlager gebaut und in Betrieb genommen. Lukas  Klippel, Vertriebsleiter Hafenlogistik der RheinCargo:

„Durch den Bau des speziellen Trockenlagers konnten wir den Anforderungen der Zwischenlagerung von Steinsalz  entsprechen  und  somit  die  Versorgungssicherheit  unseres  Kunden  in  Zusammenhang  mit  einem  nachhaltigen  Transportkonzept  erhöhen.“

Die 28 neuen Spezialwaggons wurden im Dezember letzten Jahres ausgeliefert. So könne man das Umschlag- und Transportvolumen von Steinsalz über den Hafen Köln-Godorf  nun weiter erhöhen  und  über  die  Güterbahn  abwickeln. Lkw-Fahrten könnten zudem vermieden und damit der CO2-Ausstoß reduziert werden.

Die neuen schwarz-lackierten Waggon-Modelle des Herstellers  On  Rail sind speziell für  die  Salzverkehre  ausgerüstet. Die wichtigste Innovation ist laut dem Logistiker ein neuartiges Drehgestell, das über eine Federung aus  Gummi  verfügt  und  somit  nicht  rosten  kann.  Die  Konstruktion  arbeitet sehr  leise, wodurch die verschärften Lärmschutzgrenzwerte für neue Güterwagen unterschritten werden.

Gegenüber den bisherigen Wagen würden die neuen Modelle zudem eine um rund zehn Tonnen   höhere Lastgrenze aufweisen, hieß es. Der gesamte Wagenkasten ist innen und außen mit korrosionshemmenden  Spezialbeschichtungen  ausgestattet.

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