Renault Trucks & Geodis: Konzept-Lkw Oxygen vorgestellt

Renault Trucks hat auf der Solutrans in Lyon mit dem seriennahen Konzept Oxygen gezeigt, wie ein urbaner, elektrischer Lieferlaster aussehen kann, ohne zu exotisch zu werden.

Der Oxygen könnte mehr sein als ein Konzept und nutzt weitgehend Serienbauteile. | Foto: Renault Trucks
Der Oxygen könnte mehr sein als ein Konzept und nutzt weitgehend Serienbauteile. | Foto: Renault Trucks
Daniela Sawary-Kohnen
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Renault Trucks hat die Bühne der Solutrans in Lyon genutzt, um sein Liefer-Lkw-Konzept Oxygen einem breiteren Publikum vorzustellen. Ursprünglich war dies schon Mitte Oktober Mitarbeitern des französischen Lkw-Herstellers, dem Logistikkonzern Geodis und 17 weiteren Partnern gemeinsam entwickelte Laborfahrzeug präsentiert worden. Laut Auskunft am Stand könnte es mehr sein als eine Fingerübung der Designabteilung und die Konzeption lehnt sich stark an Serienteile an und könnte auch dank der Unterstützung aus der Praxis durchaus Chancen auf eine Überführung in die Serie haben.

Man verzichtet auch auf exotische und allzu aufwändige Features wie eine mittige Sitzposition oder eine komplett neue und auf Straßenniveau gezogene Kabine, wie sie der jüngst in die Insolvenz gerutschte, ambitionierte Hersteller Volta Trucks vorsah. Stattdessen greift man auf die bewährte Basis der D-Wide-Kabine zurück, die als Vollelektrovariante mit einem Aerokofferaufbau die Basis bildet. Neben der gläsernen und weiten Blick gewährenden Schwenktür wie beim Bus sorgt eine leicht begehbare und ergonomisch gestufte Treppe für schnelles Entern der Kabine.

Die sitzt so tief wie möglich auf dem Rahmen, um dem Fahrer eine gute Sicht zu ermöglichen. Eine große Windschutzscheibe und mehrere Kameras ersetzen die Rückspiegel und ermöglichen einen 360°-Blick. Der Fahrer kann entweder auf der rechten oder auf der linken Seite aussteigen. Das moderne Gesamtbild runden dezenten LED-Leuchten im geschlossenen Kühlergrill ab.

Darüber hinaus sorgen Kamerabildschirme an den A-Säulen, einschließlich der Erkennung von Fußgängern und ungeschützten Verkehrsteilnehmern im toten Winkel, für eine verbesserte Sicht nach hinten und eine bessere Rundumsicht.

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