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Renault Trucks: Fernverkehrs-Baureihe überarbeitet

Durch Verbesserungen bei Fahrgestell und Antriebsstrang soll der Renault Trucks „T“ in der Modellversion 2016 weniger verbrauchen und gut 100 Kilogramm leichter sein.
Der Renault Trucks „T“ in der Modellversion 2016: Unter anderem mit Verbesserungen im Bereich des Fahrgestells und des Antriebsstrangs. (Foto: Renault Trucks)
Der Renault Trucks „T“ in der Modellversion 2016: Unter anderem mit Verbesserungen im Bereich des Fahrgestells und des Antriebsstrangs. (Foto: Renault Trucks)
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Redaktion (allg.)

Bereits drei Jahre nach Markteinführung spendiert Renault Trucks seiner T-Baureihe eine Überarbeitung, dessen Ergebnis unter anderem bis zu 114 Kilogramm weniger Eigengewicht ist. Beim Fahrgestell wurde der Fokus auf die Gewichtseinsparung gesetzt. Mehrere Komponenten wurden neu gestaltet beziehungsweise leichter gemacht - beispielsweise ein neues Achsübersetzungsverhältnis und eine weiterentwickelte Luftfederung. Als neue Option gibt es nun eine Aluminiumsattelkupplung in der Orderliste.

Die Motoren DTI 11 und DTI 13 wurden auf die künftige Abgasnorm Euro VI Step C angepasst, die ab dem 31. Dezember 2016 in Kraft tritt. Die wichtigste Neuerung bei diesen Motoren ist die Einführung der Common-Rail-Einspritzung beim DTI 13. Ergänzt werden die Motoren durch eine neue Generation des automatisierten Optidriver-Getriebes. Die Neuerungen an Antriebsstrang und Fahrgestell führen laut Renault zu einer Reduzierung des Kraftstoffverbrauch von bis zu zwei Prozent.

Außerdem hat Renault jetzt auch einen vorausschauenden Tempomat mit GPS-Einbindung mit an Bord, der „Optivision“ heißt. Es passt Schaltstrategie, Beschleunigung und Geschwindigkeit des Fahrzeugs dem Streckenprofil an. Renault greift dabei auf das bei Konzernschwester Volvo Trucks bereits seit Anfang 2013 verfügbare „iSee“-System zurück. Bei jeder Fahrt registriert das System nicht nur die Route des jeweiligen Lkw, sondern aller Fahrzeuge mit Optivision, die eine ähnliche Strecke gefahren sind. „Wenn Sie sich zum Beispiel einer Steigung nähern, sorgt das System dafür, dass die Bewegungsenergie des Fahrzeugs optimal ausgenutzt wird. Und am Scheitelpunkt bleibt es im höchsten und sparsamsten Gang, da es das Gefälle gewissermaßen vorhersieht“, erklärt Sophie Rivière, bei Renault Trucks verantwortlich für die T-Baureihe.

Auch an der Aerodynamik wurde gefeilt: beim aktuellen T-Modell kommt ein neu integrierter Spoiler unter dem Stoßfänger zum Einsatz, der den Luftstrom unterm Lkw besser lenkt. Außerdem wurde ein neuartiger fester Dachspoiler mit niedrigerem Gewicht und ohne Metallbeschlagteile eingeführt. Renault proklamiert durch die Aerodynamikverbesserungen, dass je nach Modellvariante eine weitere Gewichtseinsparung von zwei Prozent möglich sei.

(tpi)
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