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Regelwerk soll Wartezeiten an der Rampe verkürzen

Neun goldene Regeln hat der Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) veröffentlicht. Sie sollen helfen, dass sich die Situation an den Rampen bessert und der Fahrerberuf wieder attraktiver wird.

(Foto. Pixabay
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Christine Harttmann

Der häufigen Probleme an der Laderampe nimmt sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) an. Neun goldene Regeln hat die Organisation veröffentlicht. Oft müssten, so die Ausführungen des DIHL, Lkw lange warten bis zur Be- oder Entladung. Die neun goldenen Rampenregeln sollen nun die Situation an der Laderampe verbessern und den Beruf des Lkw-Fahrers attraktiver machen.

So schlägt die Organisation den Verladern vor, immer ausreichende Kapazitäten an den Laderampen sicherzustellen. Für Wartezeit und Vorabfertigung sollten sie genügend Parkraum bereithalten, damit der Fahrer dort auch seine Ruhezeiten verbringen kann. Die Öffnungszeiten der Rampen sollten lang genug sein, damit Transportunternehmen Touren ohne Leerlauf planen können. Zugleich empfiehlt der DIHK allen beteiligten, dass sie die vereinbarten Zeitfenster einhalten. Stimmt der Informationsfluss, dann kann das ebenfalls zu einer Entspannung der Situation betragen. Tauschpaletten sollten in ausreichender Zahl und in angemessener Qualität an den Laderampen zur Verfügung stehen und übergeben werden, die Zuständigkeiten für Be- und Entladung klar geregelt sein. Helfen würde nach Überzeugung der DIHL außerdem, wenn alle auf den persönlichen Umgang miteinander achten. Und zuletzt fordert die Organisation eine bessere Sprachkompetenz bei Fahrern und Ladepersonal.

Der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks ist überzeugt: „Der tägliche Frust an der Laderampe lässt sich mit dem guten Willen aller Beteiligten zumindest zu einem großen Teil beseitigen.“ Daher habe seine Organisation in die Suche nach Lösungen nicht nur die Logistikbranche, sondern Handel und Verlader eingebunden. „Aus den Vorschlägen und Anregungen der Betroffenen hat der DIHK neun einfache Rampenregeln entwickelt“, so Dercks. Das Ergebnis sei ein gutes Beispiel, die Wirtschaft gemeinsam unterschiedliche Branchen- und Unternehmensinteressen ausgleichen könne. Die aus der Praxis entwickelten Regeln soll allen Beteiligten nutzen: den Verladern, den Waren-Empfängern, den Transportunternehmern, den Fahrern und der Umwelt.

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