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Reedereien: Hamburg Süd stärkt Liniendienste

Verbindungen zwischen Europa, Mittelamerika, der Karibik sowie der Westküste Südamerikas gehören zu den Schwerpunkten der Reederei Hamburg Süd. Gemeinsam mit Maersk verbessert und erweitert die Hamburg Süd nun die Liniendienste in diesem Kern-Fahrtgebiet ab Juni 2019 nochmals.

Foto: Hamburg Süd
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Torsten Buchholz

Dazu erklärt Frank Smet, Chief Commercial Officer der Hamburg Süd:

„Indem wir die Stärken der Hamburg Süd und von Maersk bündeln, können wir unseren Kunden künftig eine branchenweit einzigartige Stand-alone Service-Konfiguration anbieten, ohne auf Vessel Sharing Agreements mit anderen Linienreedereien angewiesen zu sein. Da wir die Dienste völlig unabhängig von anderen aufsetzen und betreiben, schaffen wir maximale Flexibilität für unsere Kunden. Durch temporäre Anpassungen des Fahrplans können wir beispielsweise auch saisonale Ladungsströme optimal bedienen, um etwa Transitzeiten für verderbliche Ladung zu verkürzen, oder bei einer entsprechenden Nachfrage durch unsere Kunden auch andere Häfen direkt ansteuern.“

Der neue Stand-alone Service (SAWC1), der Europa, Mittelamerika, die Karibik und die Westküste Südamerikas abdeckt, stehe für Direktverbindungen zwischen den chilenischen Häfen San Vicente und San Antonio sowie Nordeuropa sowie verbesserte Anbindungen an das globale Netzwerk durch die zentralen Umschlaghäfen Balboa, Cartagena und Manzanillo. Kunden erhalten Zugang zum globalen Netzwerk der Maersk Gruppe, das Häfen in den USA, Russland, am Mittelmeer und im Nahen Osten einschließt. Zudem ermöglicht der neue Dienst eine Hafenabdeckung in Südamerika durch mehrere Dienste entlang der südamerikanischen Westküste. Kunden können jetzt Services von und nach einer großen Anzahl von Häfen in Chile, Peru, Ecuador und Kolumbien nutzen.

Für den SAWC1-Dienst werden acht Schiffe der Post-Panamax-Klasse (4.500 TEU Wide Beam-Design) eingesetzt. Mit jeweils 1.400 Kühlanschlüssen sind diese Schiffe auf die Anforderung des Fahrtgebietes zugeschnitten. Darüber hinaus will Hamburg Süd weiterhin Zugriff auf den bestehenden Eurosal-Service (SAWC2) haben, der Häfen in Kolumbien und in der Dominikanischen Republik abdeckt sowie gleichzeitig eine Direktverbindung mit dem französischen Hafen Le Havre aufrechterhält. Die erste Abfahrt nordwärts des neuen SAWC1 ist ab San Antonio für den 10. Juni 2019 mit der „Luna Maersk“ terminiert. Die erste Abfahrt südwärts ist ab Antwerpen für den 6. Juni 2019 mit der „Lexa Maersk“ vorgesehen.

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