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Rechtstipp: Was im Falle eines Unfalls zu beachten ist

Zur Ferienzeit steigt – so die Angaben der HUK-Coburg, das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden. Die Rechtsexperten geben Tipps, worauf in diesem Fall zu achten ist.

(Symbolbild: Pixabay)
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Anna Barbara Brüggmann

Mit dem Beginn der Sommerferienzeit kommt es der HUK-Coburg zufolge zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Fahrzeugkolonnen – infolgedessen steige auch das Unfallrisiko. Die Versicherung gibt zu diesem Anlass Empfehlungen für den Fall der Fälle.

Polizei und Krankenwagen sollten bei verletzten Personen verständigt werden. Noch vor Eintreffen der Polizei gilt es, sowohl erste Hilfe zu leisten als auch die Unfallstelle zu sichern. Dazu zählt das Einschalten der eigenen Warnblinkanlage und das Anziehen der Warnweste noch im Fahrzeug.

Danach muss das Warndreieck aufgestellt werden, innerorts sollte es 50 Meter und auf Landstraßen mindestens 150 Meter entfernt zur Unfallstelle positioniert werden, auf Autobahnen sollte die Distanz zwischen Warndreieck und Schadenort mindestens 200 Meter betragen, so die Versicherungsexperten.

Wenn die Unfallstelle in einer Kurve oder hinter einer Kuppe liegt, ist das Warndreieck davor aufzustellen. Es sei darauf zu achten, das Warndreieck so zu positionieren, dass andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig und deutlich sichtbar auf die Gefahrenstelle aufmerksam werden.

Da es sich beim Aufstellen auf Landstraßen und Autobahnen um ein gefährliches Unterfange handelt, empfiehlt die HUK-Coburg, ganz weit rechts am äußersten Fahrbahnrand zu laufen. Noch besser sei es, hinter der Leitplanke zu gehen. Die eigene Sichtbarkeit könne verbessert werden, indem man das Warndreieck aufgeklappt vor sich trägt.

Von der Polizei werden alle Unfall-Fakten in einem Protokoll festgehalten.Falls die Unfallgegner unter sich bleiben, empfehle es sich laut Versicherungsexperten, einen europäischen Unfallbericht auszufüllen. Dieser sollte griffbereit im Handschuhfach liegen. Für die Schadenregulierung ist es wichtig, alle Fragen nach Personalien, Versicherung und Unfallhergang zu beantworten sowie ein Foto vom Unfallgeschehen zu machen.

Falls Zeugen das Unfallgeschehen beobachtet haben, sollten auch deren Personalien notiert werden. Der Unfallbericht wird den Kunden, so die Versicherung, in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt. Sind die Fakten notiert, muss der Unfallverursacher seiner Versicherung den Schaden zeitnah melden. Empfohlen werden in jedem Falle, das Gespräch mit der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung zu suchen.

Handelt es sich beim Unfallverursacher um einen Fahrer aus dem Ausland, kann sich der Geschädigte – so die Angaben der Kfz-Versicherung - mit seinen Ansprüchen an das sogenannte Deutsche Grüne Karte Büro wenden, welches die Schadenregulierung in der Regel an einen inländischen Kfz-Haftpflichtversicherer übertrage. Der Schaden des Unfallopfers werde dann reguliert, als hätte ein inländischer Verkehrsteilnehmer den Unfall verschuldet.

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