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Rechtstipp: So teuer wird es für Verkehrssünder

Während der Fahrt SMS schreiben, zu dicht auffahren oder falsch parken: Diese Vergehen passieren jeden Tag. Spitzenreiter ist dabei die Geschwindigkeitsüberschreitung.

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Anna Maria Schmid

Der forsa-Umfrage „Kfz-Sicherheit 2018“ zufolge, aus der der Direktversicherer CosmosDirekt zitiert, halten sich 95 Prozent aller befragten Autofahrer nicht immer an das vorgeschriebene Tempolimit. Ein Drittel (33 Prozent) gibt demnach sogar zu, „häufig“ oder „sehr häufig“ zu schnell unterwegs zu sein. 79 Prozent wurden schon einmal wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung bestraft. In Deutschland heißt es für Temposünder laut CosmosDirekt: Bei einer Überschreitung zwischen 21 und 25 km/h gibt es einen Punkt in Flensburg, innerorts fallen 80 Euro, außerhalb geschlossener Ortschaften 70 Euro Strafe an. Fahrer, die außerorts mit mehr als 70 km/h zu viel unterwegs sind, müsse mit 600 Euro Buße, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Rund die Hälfte aller Autofahrer (58 Prozent) musste schon einmal ein Bußgeld wegen Falschparkens zahlen. Mit welchen Bußgeldern das Falschparken geahndet wird, ist abhängig davon, wo der Wagen abgestellt wurde, wie lange er dort steht und inwiefern er eine Behinderung im Straßenverkehr darstellt, so CosmosDirekt. Wer einen Radweg blockiert oder im Halteverbot parkt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro rechnen. Blockiert der Wagen allerdings eine Feuerwehrzufahrt und behindert dadurch einen Rettungseinsatz, werden bis zu 65 Euro Strafe fällig.

Auch den nötigen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten nicht immer alle Autofahrer ein: 13 Prozent der Befragten verhalten sich häufig so. Weitere 70 Prozent geben zu, zumindest hin und wieder nicht genügend Abstand zu halten. Dennoch mussten erst fünf Prozent der drängelnden Autofahrer ein Bußgeld zahlen. Wer zu dicht auffährt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 400 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

Acht Prozent der Autofahrer mussten bereits ein Bußgeld zahlen, weil sie über Rot gefahren sind. Ein Rotlichtverstoß kann bis zu 360 Euro kosten, hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.

Teuer werden kann auch der Griff zum Handy während der Fahrt. Ein Drittel aller deutschen Autofahrer nutzt der forsa-Umfrage zufolge zumindest hin und wieder das Handy ohne Freisprechanlage, 35 Prozent lesen oder schreiben Nachrichten während der Fahrt. Bußgelder für die Handynutzung am Steuer mussten dennoch erst vier Prozent der befragten Autofahrer zahlen. Wer erwischt wird, zahlt Bußgelder von mindestens 100 Euro und kassiert einem Punkt in Flensburg.

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