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Rechtstipp: Arag-Regelungen für Arbeitnehmer an den Feiertagen

Diensthandy, Zuschläge, Betriebsferien - Die Rechtsschutzversicherung Arag informiert über die wichtigsten Regelungen in Bezug auf das Arbeiten an den Feiertagen.

(Symbolbild: Pixabay).
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Claudia Leistritz

Für viele Arbeitnehmer sind die Weihnachtsfeiertage alles andere als besinnlich, da sie mitunter beruflich stark gefordert werden. Sachverständige der Arag informieren zu den wichtigsten Regelungen, die das Arbeiten an den Feiertagen betreffen:

  • Arbeiten an den Feiertagen: Nur für bestimmte Berufsgruppen

Der 24. (Heiligabend) und der 31. Dezember (Silvester) gehören nicht zu den Feiertagen, daher liegt es im freien Ermessen des Arbeitgebers, ob und in welchem Umfang er an diesen Tagen frei gibt. Zu den gesetzlichen Feiertagen dagegen zählen der 25. und 26. Dezember: an diesen Tagen ist das Arbeiten nicht erlaubt. Ausnahmen gibt es natürlich: Laut Arbeitsgesetz insgesamt 16, denn Sicherheit, Versorgung und Gesundheit müssen auch über die Feiertage gewährleistet sein, so die Arag.

  • Diensthandy: Das bleibt für die meisten aus

Niemand muss an Weihnachten das Diensthandy in Betrieb nehmen. Ausnahmen gelten nur für den Bereitschaftsdienst (also zum Beispiel für Ärzte, Krankenwägen, Polizei, Feuerwehr) und gegebenenfalls Führungskräfte.

  • Feiertagszuschläge: Kein genereller Anspruch

Nur für Nachtarbeit an Feiertagen gibt es laut Arag Aufschläge. An Sonn- oder Feiertagen arbeitende erhalten ansonsten als Ausgleich einen Ersatzruhetag. Ausschlaggebend dafür ist jedoch nicht die gesetzliche, sondern die vertragliche (beziehungsweise tarifvertragliche) Vereinbarung. Dort sind auch die möglichen Zuschläge geregelt.

  • Zuschläge und Steuern: weniger Steuerbelastung bei Feiertagsarbeit

Wer an gesetzlichen Feiertagen arbeiten muss, so die Arag, erhält schon an Heiligabend (also 24. Dezember) ab 14 Uhr und an den Weihnachtsfeiertagen bis zu 150 Prozent, am 31. Dezember ab 14 Uhr bis zu 125 Prozent des Grundlohnes von maximal 50 Euro pro Stunde steuerfrei.

  • Betriebsferien: dürfen vom Arbeitgeber festgesetzt werden

Der Arag zufolge muss die angeordnete Zwangspause jedoch in den Schulferien liegen und zudem rechtzeitig angekündigt werden. Hat das Unternehmen einen Personal- oder Betriebsrat, ist der verordnete Urlaub außerdem nur mit dessen Zustimmung erlaubt.

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