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Rechts-Tipp: Wespe im Fahrzeug verursacht Unfall

Dieses Jahr ist ausgesprochenes Wespenjahr. Verirrt sich das Insekt ins Fahrerhaus, kann das unter Umständen zu Panikreaktionen beim Fahrer führen.
Foto: obs / HUK-Coburg / Hagen Lehmann Cobug
Foto: obs / HUK-Coburg / Hagen Lehmann Cobug
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Torsten Buchholz

Im Spätsommer werden die Wespen besonders aktiv. Bei ihrer Nahrungssuche machen die vor wenig halt, auch nicht vor dem Fahrerhaus. Die Reaktionen vieler auf Wespen lassen sich derzeit nicht nur in Eisdielen beobachten: vorsichtiger Respekt ist die Regel, Panikreaktionen sind keine Seltenheit. Während panisches Handeln in Eisdielen in den meisten Fällen glimpflich verläuft, können sie in einem Fahrzeug einen größeren Schaden nach sich ziehen. In einem solchen Fall ist Ruhe zwar die beste Reaktion, dies aber Menschen zu raten, die Angst vor Wespen haben, ist schwierig. Die HUK-Coburg rät in solchen Fällen, möglichst schnell anzuhalten und den ungebetenen Fahrgast an die Luft zu setzen, ohne ihn sonderlich zu reizen.

Kommt es aufgrund einer überraschenden Wespenbegegnung im Fahrzeug doch einmal zu einer Situation, in der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, komme die Versicherung für den Schaden auf, egal ob es sich um das gegnerische oder das eigene Fahrzeug handelt, so die HUK Coburg.

Dabei ist eine Wespe rechtlich gesehen keine Entschuldigung für einen Unfall. Der Fahrer trägt die alleinige Schuld. Laut Straßenverkehrsgesetz (§7 StVG) haftet der Halter des Fahrzeugs für alle Schäden, die von Fahrzeug während dessen Betriebs verursacht werden, und zwar unabhängig von dessen Verschulden. Es handelt sich dabei um die sogenannte Gefährdungshaftung. Die Schadenshaftung übernimmt dann allerdings die Versicherung.

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