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Rechts-Tipp: Rücksicht nehmen auf Fahrschul-Fahrzeuge

Zu entsprechend gekennzeichneten Fahrzeugen einer Fahrschule sollte ein ausreichender Abstand eingehalten werden. Im Falle eines Crashs muss oft der erfahrene Fahrer haften, so die Rechtsexperten der Arag.

(Symbolbild: Pixabay)
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Anna Barbara Brüggmann

Bei Fahrschülern muss prinzipiell mit einer unangepassten Fahrweise gerechnet werden, erläutern die Arag-Rechtsexperten. Aus diesem Grund sollte zu Fahrzeugen, die zu einer Fahrschule gehören,  stets genügend Abstand gehalten werden.

Im vorliegenden Fall bremste ein Fahrschüler in einem Kreisverkehr plötzlich – und aus Sicht des folgenden Fahrzeuglenkers grundlos – ab, weil sich eine Person am Fahrbahnrand befand. Es kam zu einem Crash, der auffahrende Unfallverursacher forderte nach Angabe der Rechtsversicherung die Hälfte des Schadens von der Versicherung der Fahrschule.

Diese berief sich jedoch darauf, dass es sich beim abrupten Bremsen um ein fahrschultypisches Verhalten handle. Das Landgericht Saarbrücken entschied in seinem Urteil, dass der Auffahrende nur 30 Prozent des Schadens erstattet bekommt, den Rest musste der erfahrene Fahrer selbst übernehmen. Dem Gericht zufolge habe der Fahrer nicht genügend Abstand zum Fahrzeug der Fahrschule gehalten. (Landgericht Saarbrücken, Az.: 13 S 104/18).

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