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Rastatt-Unterbruch: Studie beziffert Kosten

Seit Oktober ist die Rheintal-Strecke wieder geöffnet. Die wochenlange Sperrung hat riesige Schäden verursacht. Eine jetzt veröffentliche Untersuchung nennt Zahlen.
BIld: DB
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Anna Maria Schmid

Der Einsturz des Eisenbahntunnels bei Rastatt hat Kosten in Höhe von 2,048 Milliarden Euro verursacht. Zu diesem Ergebnis kommt ein Studie der Hanseatic Transport Consultancy (HTC) im Auftrag der Eisenbahnverbände ERFA und NEE sowie der Internationalen Vereinigung für den Kombinierten Verkehr Straße-Schiene (UIRR).

Die 51-tägige Sperrung habe gezeigt, dass die national organisierten Monopole der Infrastrukturbetreiber auf der einen Seite und der grenzüberschreitende Schienengüterverkehr nicht miteinander in Einklang zu bringen seien, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Auftraggeber.

Schienenlogistiker wie Eisenbahnunternehmen, Terminalbetreiber und Logistik-Dienstleister hätten der Studie zufolge 969 Millionen Euro verloren, die Schäden bei der Infrastruktur der Eisenbahn und anderer Verkehrsträger seien bei 308 Millionen Euro gelegen. Die produzierenden Unternehmen verloren 771 Millionen Euro.

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