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Raben: Wincanton verkauft Stückgutnetz

Die Raben Group hat alle Geschäftsaktivitäten von Wincanton in Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei sowie das deutsche Straßennetz übernommen.
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Redaktion (allg.)
Die Akquisition ist Unternehmensangaben zufolge ein wichtiger Schritt bei der Realisierung der Vision der Raben Group, in allen gewählten Märkten eine führende Position einzunehmen. Die Aktivitäten von Wincanton sollen auf dem bestehenden Kundenportfolio von Raben aufbauen und diese um führende Namen aus den Bereichen Automotive, Konsumgüter und Industrieprodukte erweitern. Die geschäftlichen Aktivitäten von Wincanton beinhalten in Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik und der Slowakei sowohl inländische Kontraktlogistik als auch regionale Transporte nach Zentral- und Osteuropa. Der größte Teil der Transaktion, das deutsche Straßennetzwerk, operiert von 16 Depots aus und bietet insbesondere nationale und internationale Sammelguttransporte an. In der Tschechischen Republik, Ungarn, Deutschland, Polen und der Slowakei generiert Wincanton nach Aussagen von Raben einen geschätzten Gesamtumsatz von 373 Millionen Euro für die letzten 12 Monate und ist in diesen Ländern in 56 Niederlassungen und Büros aktiv. Nach Abschluss der Übernahme werden die 2.550 Mitarbeiter von Wincanton in die Raben Group integriert. „Deutschland und Zentraleuropa sind Schlüsselmärkte für die Raben Group. Wir sind überzeugt, durch diese Übernahme unsere Marktpräsenz weiter ausbauen zu können und zusätzlichen Nutzen für unsere Kunden zu erhalten. Nicht zuletzt werden unsere Partnernetzwerke, wie etwa die System Alliance Germany, die Möglichkeit zur Stabilisierung und Erhöhung ihrer Kapazitäten und Dienstleistungen erhalten“, erklärte Geschäftsführer Ewald Raben. Eric Born, Chief Executive von Wincanton, fügte hinzu: „Der Verkauf folgt der strategischen Geschäftsausrichtung und der Entscheidung, das Teilgeschäft in Zentral- und Osteuropa sowie das deutsche Straßennetzwerk zu verlassen. Dadurch erhalten wir die Möglichkeit, uns auf unsere deutschen intermodalen und kontraktlogistischen Aktivitäten zu konzentrieren.“ Der Abschluss der Transaktion inklusive der gesetzlich vorgeschriebenen Informationspflichten sowie Gesprächen mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern sei innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate geplant. (swe) (Foto: Raben)(sw)
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