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Preis-Anpassung bei Go! ab 1. Februar

Der Express- und Kurierdienstleister Go! hat bekannt gegeben, ab 1. Februar 2019 die Preise um durchschnittlich 5,5 Prozent zu erhöhen. Hauptsächlicher Grund: steigende Personalkosten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Gestiegene Kosten in mehreren Bereichen machen die Anpassung der Preisstruktur erforderlich, so das Unternehmen.(Foto: Go! Express & Logistics (Deutschland) GmbH)
Gestiegene Kosten in mehreren Bereichen machen die Anpassung der Preisstruktur erforderlich, so das Unternehmen.(Foto: Go! Express & Logistics (Deutschland) GmbH)
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Anna Barbara Brüggmann

Das Unternehmen GO! Express & Logistics hat eine Preisanpassung ab 1. Februar 2019 bekannt gegeben. Als Grund nennt der Express- und Kurierdienstleister vor allem erhöhte Personalkosten, die in Zusammenhang mit dem Mangel an Fachkräften stehen. Dazu zählen Maßnahmen zur Gewinnung, Bindung sowie Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Zudem wird das Stationsnetzwerk kontinuierlich erweitert.

"Mit unseren Investitionen in Personal und Infrastruktur sichern wir unseren hohen Qualitätsstandard sowie die Flexibilität und Verfügbarkeit unserer Dienstleistungen", so Geschäftsführer Ulrich Nolte."Die dadurch steigenden Kosten machen Anpassungen in der Preisstruktur erforderlich."

Das stetige Sendungswachstum machte dem Unternehmen zufolge zudem verschiedene Baumaßnahmen notwendig, so zum Beispiel das vergrößerte Zentral-Hub in Niederaula, das im September 2018 eingeweiht wurde. Die Kapazitäten wurden dort durch den Umbau um 100 Prozent gesteigert, so der Dienstleister.

Neu beziehungsweise umgebaut wurden auch die Regio-Hubs in Köln, Frankfurt am Main, Gera und Heilbronn.  Darüber hinaus wurden einzelne Stationen durch Umzug oder Neugestaltung erweitert, so zum Beispiel in Köln / Bonn, Würzburg und Trier.

Ein weiterer Grund für die Anpassung der Preisstruktur liegt in der Modernisierung der Flotte sowie dem Test alternativ betriebener Fahrzeuge. Zum einen möchte GO! nach eigener Aussage das Verkehrsaufkommen und den Schadstoffausstoß für den Transport der Sendungen stetig reduzieren, zum anderen ist der Einsatz alternativer Löungen aufgrund von Umweltauflagen, wie Fahrverboten in Innenstädten notwendig.

Regelmäßige Investitionen sind außerdem auch im Bereich IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit vonnöten. Gestiegene Kosten verbucht das Unternehmen desweiteren bei den Ausgaben für Energieversorger und Versicherungen.

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