Post Luxemburg: Einstieg in Kontraktlogistik

Der Luxemburgische KEP-Dienstleister plant seine Logistikleistungen auszubauen und in die Kontraktlogistik einzusteigen.

Die Post Luxembourg erweitert ihre Dienstleistungen um den Geschäftszweig Kontraktlogistik. Foto: Post Luxemburg
Die Post Luxembourg erweitert ihre Dienstleistungen um den Geschäftszweig Kontraktlogistik. Foto: Post Luxemburg
Daniela Kohnen

Die Post Luxembourg hat angekündigt, ihr Kerngeschäft weiter ausbauen zu wollen und ihre Logistikaktivitäten um den Geschäftszweig Kontraktlogistik zu erweitern.

Die dafür vorgesehene neue Logistikanlage befindet sich in einem ehemaligen Cargo-Center in Luxemburg-Findel und verfügt über eine direkte Anbindung an die Straßen- und Luftverkehrsinfrastruktur, so die Mitteilung des KEP-Dienstleisters. Im derzeit 6.000 Quadratmeter großen Lagerzentrum wird neben der Kontraktlogistik der gesamte Paketversand von Asien nach Europa organisiert.

Die Steuerung des Materialflusses für die Kontraktlogistik werde laut Unternehmensangaben das Lagerführungssystem LFS.wms des Logistikexperten Ehrhardt + Partner Gruppe (EPG) übernehmen. Für die Abwicklung der gesamten Versandlogistik werde künftig zudem die EPG-Versandsoftware LFS.iss eingesetzt. Achim Taylor, Direktor Logistik bei der Post Luxembourg:

„Die Strategie, unsere Logistikaktivitäten kontinuierlich weiterzuentwickeln, ist die Basis für weiteres Wachstum. Das Projekt war für uns sehr spannend, da wir auf der grünen Wiese – ohne einen bestehenden Kunden oder bekannte Anforderungen – ein WMS implementieren und ein komplettes Lager einrichten mussten. Mit der EPG haben wir uns einen strategischen Partner an Bord geholt, der uns mit Know-how und jahrelanger Projekterfahrung in der Logistik ständig beratend zur Seite steht.“

Das Lagerführungssystem solle nach Angaben des KEP-Dienstleisters besonders die zwei Eigenschaften Flexibilität und Variabilität erfüllen. Markus Linkenbach, Head of Customer Projects und Projektleiter bei der EPG:

„Die Post Luxembourg agierte von Anfang an sehr eigenständig und flexibel mit LFS.wms. Neue Mandanten schaltete das Team eigenverantwortlich auf und Support ist nahezu nicht notwendig.“

Der Paketversand von Asien nach Europa wird in der Logistikhalle mit einer selbst entwickelten Software organisiert. Eine Erweiterung sei bereits geplant.

Laut der Post Luxemburg ist das Paketvolumen innerhalb von einem Jahr auf über 50.000 Pakete pro Tag angestiegen. Die Software übernimmt die Verwaltung der eingehenden Waren und der ausgehenden Bestellungen. Kunden sind hauptsächlich chinesische Unternehmen, die in den europäischen Markt einsteigen wollen. Die Artikel werden dafür in China konsolidiert und kommen als Big Packs in Luxemburg an.

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