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Pkw-Maut: Speditionsverband VSL für Vignette

Der Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg (VSL) macht sich für die Einführung einer Mautpflicht für Pkw stark. Statt einer satellitengestützten Lösung plädiert der Verband für eine Pkw-Vignette.
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Torsten Buchholz

„Unser Angebot lautet: Wir bezahlen diese Maut künftig auch für unsere Sprinter und Lkw unter zwölf Tonnen und gehen in eine Diskussion um die Ausweitung der Maut auf andere Strecken“, sagt VSL-Präsident Karlhubert Dischinger. Zu dieser Form der Nutzerfinanzierung sieht der Geschäftsführer der Fachspedition karl dischinger aus Kirchhofen bei Freiburg keine Alternative: „Auf der Straße droht der Kollaps. Das liegt nicht nur an der Verkehrszunahme, sondern auch daran, dass wir unsere Verkehrsinfrastruktur seit Jahren auf Verschleiß fahren.“

Anders als der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grüne), plädiert der VSL für eine Vignettenlösung. Voraussetzung dafür sei, dass die daraus erzielten Einnahmen wieder vollständig der Straße zugutekommen. Dischinger: „Eine Mautvignette in Höhe von rund 100 Euro dürfte – wenn das Geld zum Stauabbau genutzt wird – auf Akzeptanz stoßen."

Hermann hatte sich zuvor, zuletzt in einem Interview mit der Zeitung „Tagesspiegel“, für eine satellitengestützte Pkw-Maut ausgesprochen. Der VSL führt dagegen an, dass die Einführung einer GPS-basierten Pkw-Maut mit einem sehr hohen technischen Aufwand verbunden ist. Wer von Beginn an die hoch technologische Lösung fordert, verhindert letztlich die Einführung der Pkw-Maut.

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