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Photovoltaik: Spedition Diez nutzt Solaranlagen für Maschinentests

Die vor allem auf Spezialtransporte unter Plane ausgerichtete Spedition Diez setzt seit 2009 auf Sonnenkraftwerke. Mittlerweile ist jede der insgesamt acht Logistik-Hallen mit Kollektoren versehen - die Energie dafür wird für Maschinentests und zur Batterie-Aufladung genutzt.
Die acht Solaranlagen der Spedition Diez konnten im Jahr 2015 insgesamt 1.050.000 Kilowatt-Stunden erzielen. (Foto: Diez)
Die acht Solaranlagen der Spedition Diez konnten im Jahr 2015 insgesamt 1.050.000 Kilowatt-Stunden erzielen. (Foto: Diez)
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Anna Barbara Brüggmann

Der Transportdienstleister verfügt über eine Gesamtlogistik-Fläche von 35.000 Quadratmetern, die neueste Solaranlage wurde 2012 errichtet und ist 5.000 Quadratmeter groß. Die Investition wird sich vorassichtlich innerhalb von acht Jahren amortisiert haben. Im Jahr 2015 konnte mithilfe dieses Sonnenkraftwerks zehn Prozent mehr Sonnenenergie eingespeist werden, als Errichter Goldbeck Solar vorhergesagt hatte – insgesamt 1.121 Kilowattstunden pro einem der 250 Kilowatt Peak.
Circa 40 Prozent der erzielten Energie wird für den Eigenbedarf verwendet, so beispielsweise zum Laden der Elektro-Gabelstapler oder für die Durchführung von Maschinentests. „Wir führen für einige Maschinenbau-Kunden Maschinenmontagen und -tests durch. Immer wieder muss daher so eine Anlage längere Zeit unter Volllast laufen, um die Qualität zu sichern“, erklärt Inhaber Andreas Diez. Vor allem in der Mittagszeit stehe für das energieintensive Betreiben der Maschinen viel Energie zur Verfügung. Bleibt Energie übrig, wird sie ins Netz eingespeist.
Für das gesamte Jahr 2015 konnte die Spedition Diez mit den acht Sonnen-Kraftwerken 1.050.000 Kilowatt-Stunden bei einem Megawatt Kraftwerks-Leistung erzielen. Für die Zukunft ist geplant, die Kollektoren so auszurichten, dass sich der Anteil des Eigenverbrauchs weiter erhöht. „Die Mehrkosten halten sich im Rahmen, wenn unsere Planer Wind- und Schneelasten einer Solaranlage gleich mit berücksichtigen“, erläutert Björn Lamprecht, Goldbeck Solar-Geschäftsführer.
Mit den bisherigen Goldbeck-Anlagen zeigt sich Diez zufrieden, bisher sei es weder zu Ausfällen gekommen noch seien Reparaturen notwendig gewesen. Allerdings sei er mit dem seit einigen Monaten installiertem Speichersystem nicht glücklich: „Würden Speicher und Anlage besser zusammenpassen, könnten wir bis zu 80 Prozent unserer Energie selbst nutzen.“

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