Pharmalogistik: DHL und Air France setzen auf vernetzte Luftfracht

Gemeinsam wollen DHL Global Forwarding und Air France KLM Martinair Cargo die Transparenz in der pharmazeutischen Logistikkette verbessern. Sie haben dafür eine Host-to-Host-Verbindung geschaffen. Die soll Kundendaten besser verfügbar und zuverlässiger machen.

Für die Pharmaindustrie ist die stetige Überwachung der Kühlkette eminent wichtig. (Foto: DHL)
Für die Pharmaindustrie ist die stetige Überwachung der Kühlkette eminent wichtig. (Foto: DHL)
Christine Harttmann

Die Informationen über Lieferungen seien damit leicht zugänglich und könnten über DHLs LifeTrack-Portal nachverfolgt werden, so eine Mitteilung beider Unternehmen. Nina Heinz, Global Head of Network & Quality bei DHL Global Forwarding, erklärt:

„Datentransparenz ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, die Produktintegrität und letztendlich Sicherheit für Patienten zu gewährleisten. Ein partnerschaftlicher Ansatz bei der Automatisierung der gemeinsamen Nutzung von Sendungsdaten für Transportmerkmale wie beispielsweise die Containertemperatur, ist ein entscheidender Schritt, um unseren Kunden die Sicherheit zu geben, dass ihre Sendungen verlässlich rund um die Welt transportiert werden.“

Und Enrica Calonghi, bei Air France KLM als Global Head of Pharmaceutical Logistics verantwortlich, fügt hinzu:

„Das ist ein wichtiger Meilenstein und ein weiteres Beispiel für unsere großen innovativen Ambitionen. Wir bei Pharmaceutical Logistics wollen Transparenz in jeder Phase der Kühlkette schaffen. Es handelt sich um die nächste Stufe in der Digitalisierung unserer Branche.“

Durch die gemeinsamen Anstrengungen verbessern die beiden Luftfrachtspezialisten die Integration ihrer Systeme. Gemeinsame Temperaturmessungen für aktive Pharmalösungen sind so möglich. Gerade in der pharmazeutischen Industrie ist die Transparenz der Logistikkette wichtig, weil unr so die Integrität der Produkte sichergestellt werden kann.

Die gemeinsame Lösung ermöglicht laut der Beschreibung eine Host-to-Host-Verbindung über eine Programmschnittstelle. Sie sieht eine systembasierte, integrierte gemeinsame Nutzung von Daten wie Sendungsverlauf vor, einschl. wichtiger Meilensteine und Temperaturprüfungen für aktive Container. Das ermöglicht sowohl höhere Standards bei der Zuverlässigkeit als auch Aktualisierungen der Produkttemperatur in Echtzeit in der Kühlkette, während das Produkt in speziellen klimatisierten Containern transportiert wird.

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