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Panopa: Osteuropa als Wachstumsmarkt

Der Logistikdienstleister Panopa will sein Engagement in Osteuropa mit einer neuen Gesellschaft im ungarischen Kecskemét ausbauen.
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Redaktion (allg.)
Panopa wird im ungarischen Kecskemét eine Niederlassung eröffnen. An dem 90 Kilometer südlich von Budapest gelegenen Standort wird der Logistikdienstleister das Leergutmanagement für einen namhaften Automobilhersteller übernehmen. 2012 sollen hier die ersten Fahrzeuge einer Nachfolge-Generation vom Band rollen. Panopa erhielt eigenen Angaben zufolge den Auftrag, die Mehrwegbehälter, in denen Material direkt ans Band geliefert wird, zentral zu sammeln, zu reinigen, zu bündeln und zu sortieren, bevor sie den Lieferanten wieder zur Verfügung gestellt werden. Mit Hilfe eines Barcodes könne das Leergut identifiziert und entlang der Lieferkette verfolgt werden. Rémy Hoeffler, der zusammen mit Piotr Pieniowski die Geschäfte der neu gegründeten Panopa Logistik Magyar Kft. führt, rechnet pro Jahr mit einem Volumen von mehr als 1,5 Millionen Behältern unterschiedlicher Größe. „Ausschlaggebend für den Zuschlag war unter anderem die Servicequalität, die wir an anderen Standorten für diesen Automobilhersteller nachweisen konnten“, erläutert Rémy Hoeffler. Darüber hinaus ist der Kontraktlogistikdienstleister in Deutschland, England, Frankreich, Polen, Portugal, Tschechien, Slowakei und Südafrika auch für andere namhafte Automobilhersteller tätig. Kecskemét soll nicht der einzige Standort bleiben. „Wir sehen in Ungarn einen wichtigen Wachstumsmarkt“, erläutert Rémy Hoeffler. Im 130 Kilometer westlich von Budapest gelegenen Győr, wo Audi Motoren produziert sowie den TT und das A 3 Cabriolet montiert, hat Panopa bereits ein Büro eröffnet. (swe)(sw)
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