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Paketversand: Die Großen machen das Geld

Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Der deutsche Paketmarkt konzentriert sich immer stärker auf die großen Spediteure. Mit einem Anteil von fast der Häflte dominiert DHL.

In Deutschland wird annähernd jedes zweite Paket über DHL ausgeliefert. | Bild: DHL
In Deutschland wird annähernd jedes zweite Paket über DHL ausgeliefert. | Bild: DHL
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Christine Harttmann
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Das Technologieunternehmen Pitney Bowes, ein Anbieter von Geschäftslösungen in den Bereichen E-Commerce, Paketversand, Postverarbeitung, Daten und Finanzdienstleistungen, hat den diesjährigen „Pitney Bowes Parcel Shipping Index“ veröffentlicht. Die Untersuchung wertet den Paketversand von 13 wichtigen Märkten aus: Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Norwegen, Schweden, USA, Kanada, Brasilien, China, Japan, Australien und Indien. Zusammen repräsentieren die Märkte 3,7 Milliarden Menschen.

Das Paketvolumen ist in den untersuchten Märkten im Jahr 2018 auf 87 Milliarden Pakete gewachsen (2017: 74 Milliarden Pakete). Bis zum Jahr 2020 sollen über 100 Milliarden Pakete erreicht werden.

Innerhalb der nächsten sechs Jahre wird trotz der unsicheren globalen Wirtschaftslage sogar eine Verdopplung des Paketaufkommens erwartet: Die Studie sieht bis 2025 ein Versandvolumen von 200 Milliarden Paketen. Die erwartete durchschnittliche Wachstumsrate liege damit von 2019 bis 2025 bei 13,7 Prozent.

Situation in Deutschland

In Deutschland wurden im Jahr 2018 rund 3,5 Milliarden Paketzustellungen abgewickelt. Das entspricht umgerechnet 42 Paketen pro Kopf. Das Land hat damit den größten B2B-Sektor in Europa mit einem Anteil von rund 65 Prozent am Gesamtmarkt.

Der deutsche Paketmarkt konsolidiert sich der Studie zufolge: DHL, Hermes, UPS, DPD FedEx/TNT und GLS erreichen zusammen einen Marktanteil von rund 98 Prozent. Dabei dominiert DHL. Fast jedes zweite Paket (47 Prozent) liefert das Unternehmen aus – alle anderen großen Post- und Paketdienste stagnieren oder schrumpften im untersuchten Zeitraum

„Die globalen Paketumsätze profitieren weiterhin von den rasanten Entwicklungen des E-Commerce. Es sind allerdings nicht nur die Online-Shopper, die die Branche stärken“, erklärt Burkhard Heihoff, Geschäftsführer Pitney Bowes Deutschland. „Durch unsere Kunden wissen wir, dass der Versand geschäftlicher Poststücke zunimmt – insbesondere in Branchen wie IT, Gesundheitswesen und Fertigung. Die Spediteure erproben neue und spannende Strategien, um das beste Kundenerlebnis zu bieten, die Kosten niedrig zu halten, die Produktivität zu steigern und Rentabilität zu erzielen. So schließen sie etwa Partnerschaften, entwickeln neue Versandtechnologien sowie Innovationen für die letzte Meile.“

Wachstum über alle Branchen

Ergänzend zum Shipping Index führte Pitney Bowes eine separate Studie über die Versandmuster und -Verhaltensweisen seiner Kunden durch, um Trends in verschiedenen Branchen zu identifizieren. Die Studie zeigte ein nachhaltiges Wachstum des Unternehmensversands in unterschiedlichen Branchen, vor allem aber im Büroversand.

Das von der IT-Branche erzeugte Transportvolumen wird bis zum Jahr 2023 voraussichtlich um 7,5 Prozent wachsen, während der Großhandel B2C mit einer gleichbleibenden Wachstumsrate von 7,5 Prozent bis zum Jahr 2023 steigt. Das Transportvolumen im verarbeitenden Gewerbe soll bis zum Jahr 2023 mit einer Wachstumsrate von 6,5 Prozent und im Gesundheitswesen mit 3,7 Prozent zulegen.

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