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Paketdienste: Elektrisch durch die Stadt

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat im Rahmen eines Projekts zur Schadstofffreien Innenstadt Förderbescheide in Höhe von 12,8 Millionen Euro übergeben.
In Offenbach testet UPS derzeit ein elektrisches Lastenrad. (Foto: UPS)
In Offenbach testet UPS derzeit ein elektrisches Lastenrad. (Foto: UPS)
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Christine Harttmann

Mit dem Geld soll die Zustellung mit Elektrotransportern in Frankfurt und Darmstadt erprobt werden. Beide Städte sind Teil des länderübergreifenden Projekts Zukunft.de, zu dem am Freitag 19. Oktober 2018 die Förderbescheide übergeben wurden. „Der Online-Handel lässt den Lieferverkehr in den Innenstädten schnell wachsen; der intelligente Einsatz von Elektro-Fahrzeugen vermeidet Schadstoffe und entlastet gleichzeitig die Straßen“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsministr Tarek Al-Wazir.

Im Rahmen des Projekts werden die Unternehmen DPD, GLS, Hermes und UPS in Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen rund 500 Elektrotransporter einsetzen und auf ihre Alltagstauglichkeit testen. Auch die Hersteller Daimler und VW nehmen teil. Unter den wissenschaftlichen Projektpartnern ist die Frankfurt University of Applied Sciences. Das bis Ende 2020 laufende Vorhaben soll Erfahrungen für die Anwendung im großen Maßstab sammeln.

„Ich bin sehr froh, dass Hessen bei diesem Projekt dabei ist“, sagte Al-Wazir. „Es unterstützt Frankfurt und Darmstadt in ihren Bemühungen, die Schadstoffbelastung ihrer Innenstädte zu senken. Gleichzeitig leistet Hessen seinen Beitrag beim Übergang in eine nachhaltige Mobilität und untermauert seinen Anspruch, zu den Vorreitern der Verkehrswende zu gehören.“

Bisherige Projekte in Hessen zur schadstoffarmen City-Logistik beschränken sich auf elektrische Lastenräder. DHL setzt sie in Frankfurt ein, UPS hat ein solches Fahrzeug in Offenbach getestet. In Darmstadt entsteht mit Unterstützung des Hessischen Verkehrsministeriums ein Verleihsystem für E-Lastenräder.

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