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Osteuropa: Containerverkehr nach Russland

PCC Intermodal nimmt ab Dezember die regelmäßige Verbindung zwischen dem polnischen Hub-Terminal Kunto und der russischen Metropole neu in sein Streckennetz auf.
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Christine Harttmann

Ab Dezember nimmt PCC Intermodal, ein privater Dienstleister im Bereich kombinierter Verkehr, eine regelmäßige Verbindung zwischen der russischen Hauptstadt Moskau und dem in Zentralpolen gelegenen Hub-Terminal Kunto in sein Programm mit auf. Dem polnischen Transportunternehmen zufolge startet die regelmäßige Bahnverbindung in der ersten Dezemberwoche.

Im Containerverkehr soll sie unter anderem die Häfen von Rotterdam, Hamburg und Bremerhaven sowie die Seeterminals von Gdansk und Gdynia an die russische Metropole anschließen. Darüber hinaus verbinde sie wichtige Industrieregionen in Zentral- und Osteuropa, wie das Ruhrgebiet, den Ballungsraum Berlin, Ober- und Niederschlesien und Zentralpolen, mit der russischen Hauptstadt.

Die intermodale Verbindung zwischen Europa und Russland mit dem regelmäßig verkehrenden Zug sei ein weiterer Abschnitt im Aufbau des regelmäßigen Netzes kombinierter Verkehre innerhalb von Polen, heißt es dazu aus Unternehmenskreisen. Das Unternehmen nutze die Möglichkeiten, die einerseits die günstige Lage Polens innerhalb von Europa und andererseits der neu geöffnete Hub-Terminal Kutno in Zentralpolen bieten.

Nach der Eröffnung der neuen Verbindung dauert der Transport auf der Strecke Rotterdam-Moskau und Hamburg/Bremerhaven-Moskau knapp eine Woche. Wenn die Ladung nach Moskau bis Donnerstag im Terminal Kutno eintrifft, ist sie am Montagmorgen in Moskau. Von dort werden die Container mit dem Straßentransport zum Kunden gebracht. Auf der gesamten Strecke legen sie dabei im kombinierten Verkehr etwa 2.500 Kilometer zurück.

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