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Österreich: Meiller baut neues Werk

Meiller erweitert seine Kapazitäten in Österreich und baut in Oed-Öhling ein neues Werk. Der Kipperspezialist kündigt an die Produktion zukünftig auf diesen Standort zu konzentrieren.
Am neuen Standort in Oed-Öhling wird Meiller ab 2019 die gesammte Produktion Österreichs zusammenführen. (Foto: Meiller)
Am neuen Standort in Oed-Öhling wird Meiller ab 2019 die gesammte Produktion Österreichs zusammenführen. (Foto: Meiller)
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Christine Harttmann

Bisher baut Meiller in den beiden Werken in Waidhofen an der Ybbs sowie in Asten jährlich rund 1.500 Kipper. Die österreichische Meiller-Tochter erwirtschaftet damit einen Umsatz von rund 33 Millionen Euro jährlich, Tendenz steigend. Nun reichten die Kapazitäten nun an beiden Standorten an nicht mehr aus, begründet der Hersteller den Bau des neuen Werks. Dass die logistischen Herausforderungen, die zwei rund 65 Kilometer entfernten Werke mit sich brächten groß seien, komme noch hinzu. Vor diesem Hintergrund hält die Geschäftsführung die Erweiterung der Produktion für notwendig und hat entschieden, die beiden bisherigen Werke aufzulösen und die gesamte Produktion an einem Standort zu konzentrieren.

Der neue Standort in Oed-Öhling liegt auf halber Wegstrecke zwischen den Werken in Waidhofen und Asten. Das knapp sechs Hektar große Grundstück, direkt an der Autobahnauffahrt Richtung Wien, biete optimale Entwicklungsmöglichkeiten, so Meiller. Vorgesehen sind ein Büro- sowie ein Produktionsgebäude mit drei Hallenschiffen und über 12.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, in dem alle 85 Mitarbeiter aus Waidhofen sowie alle 35 Mitarbeiter aus Asten einen neuen Arbeitsplatz finden sollen. Insgesamt sollen 22 Millionen Euro in den neuen Standort investiert werden, der bereits Ende 2019 fertig gestellt werden könnte.

„Oed ist für die Mitarbeiter aus dem Ybbstal und dem Mühlviertel gut erreichbar. Wir hoffen, dass die gesamte Belegschaft diesen wichtigen und richtigen Schritt mit uns gehen wird“, sagte Meiller Geschäftsführer Herbert Haselsberger. Er geht davon aus, dass das Unternehmen mittelfristig auf eine Belegschaft von 150 bis 160 Mitarbeiter wachsen wird.

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