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Österreich: JCL mit Windflügeln auf Fahrt

Bauteile für einen Windpark mit Einzelgewichten von bis zu 62 Tonnen hat JCL Logistics transportiert. Der Weg führte 500 Kilometer von der Oberpfalz nach Niederösterreich.
Der rund 500 Kilometer lange Weg führt auf Land- und Wasserwegen von der Oberpfalz nach Niederösterreich. (Foto: JCL Logistics)
Der rund 500 Kilometer lange Weg führt auf Land- und Wasserwegen von der Oberpfalz nach Niederösterreich. (Foto: JCL Logistics)
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Christine Harttmann

Die Bauteile gingen ins österreichische Kreuzstetten, wo die Max Bögl Wind AG sieben Windtürme mit Nabenhöhen von 123 sowie 143 Metern errichtet. Schon einzeln betrachtet, bieten die Elemente mit einer Stückhöhe von 3,8 Metern und Durchmessern von 9,6 Metern ein spektakuläres Bild. Final liegen insgesamt 7.200 Tonnen Material für den Transport bereit. Die Bauteile mit einem Einzelgewicht von bis zu 62 Tonnen und wurden speziell für die Errichtung von sieben Windtürmen für den Windpark Kreuzstetten gefertigt.

Bevor die 26 Halbschalen und zehn Vollringe zusammen mit den Stahlelementen zu Hybridtürmen mit Nabenhöhen bis zu 143 Metern zusammengesetzt werden, müssen die enormen Massen vom Fertigungsort bis zum Aufbauort bewegt werden. Der rund 500 Kilometer lange Weg führt auf Land- und Wasserwegen von Neumarkt in der Oberpfalz, zum Abgangshafen in Lände Bachhausen, über die Wasserstraße zu Donauhäfen in Linz und Krems bis nach Kreuzstetten im nordöstlichen Niederösterreich.

Aufsehenerregend sind dabei nicht nur die rohen Zahlen, sondern auch die aufwendigen Vorbereitungs-, Umsetzungs- und Begleitmaßnahmen in der Logistik. „Die Koordination der Beladungen ist ebenso spannend wie auch herausfordernd“, beschreibt Alois Berner, Projektverantwortlicher bei der JCL Logistics Austria. „Das Zusammenspiel von Wasserstand unter Berücksichtigung von Hoch- oder Niedrigwasser, Eis und weiteren Faktoren, der optimalen Auslastung der Schiffe, entsprechend geeigneter Flächen für die Zwischenlagerung sowie Strecken- und Trassenprüfung für die Sondertransporte.“ Alles im Einklang mit dem Terminplan für die Montage – auch unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen. Das Wetter spielt auch bei der Stromproduktion eine Rolle. Bei optimalen Bedingungen produzieren diese Windkraftanlagen der 3,2-Megawatt-Klasse jeweils 3.200 Kilowatt pro Stunde.

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