Österreich: Gebrüder Weiss baut neues Logistikterminal

Das österreichische Transport- und Logistikunternehmen baut für 26 Millionen Euro nahe Graz einen 70.000 Quadratmeter großen neuen Standort.  

Das neue Gebrüder Weiss Terminal bei Graz umfasst eine Fläche von insgesamt 70.000 Quadratmeter und soll im Frühjahr 2021 eröffnet werden. Foto: Goldbeck-Rhomberg
Das neue Gebrüder Weiss Terminal bei Graz umfasst eine Fläche von insgesamt 70.000 Quadratmeter und soll im Frühjahr 2021 eröffnet werden. Foto: Goldbeck-Rhomberg
Daniela Kohnen

Gebrüder Weiss ist mit dem Spatenstich mit dem Bau für ein neues Logistikterminal in Kalsdorf nahe Graz gestartet. Der für 26 Millionen Euro projektierte Logistikkomplex solle im Frühjahr 2021 eröffnet werden, den jetzigen Standort ersetzen und eine Fläche von insgesamt 70.000 Quadratmeter haben, so das Unternehmen. Die bisherige Anlage in der Alten Poststraße habe ihre Kapazitätsgrenzen erreicht.

Der Baustart für das neue Logistikterminal hatte bereits im April stattgefunden, jedoch war der ursprünglich geplante Spatenstich aufgrund der Coronakrise verschoben worden.

Entstehen soll eine 16.500 Quadratmeter große Logistikhalle, 6.500 Quadratmeter sollen für den Umschlag und 4.000 Quadratmeter für Bürofläche zur Verfügung stehen. Der neue Standort ist in Nähe der A9 sowie des Knotens Graz-West verkehrsgünstig gelegen. Gerhard Haas, Niederlassungsleiter Gebrüder Weiss Graz:

„Nach Fertigstellung verfügen wir für unsere Kunden und unsere 180 Mitarbeiter über einen hochmodernen Logistikstandort. Mit dieser Anlage können wir auch Aufträge, die bisher auf mehrere Betriebsstellen in der Region verteilt waren, bündeln. Die neue Anlage ermöglicht effizientere Prozesse und eine weitere Entwicklung für den steirischen Markt – auch in Richtung Home Delivery. Wir haben trotz der Coronakrise entschieden, diesen für Graz wichtigen Entwicklungsschritt zu setzen.“

Der Gebrüder Weiss-Standort Graz hatte 2019 laut Unternehmensangaben rund 670.000 Sendungen abgewickelt. Für das Home Delivery-Geschäft als einen der Wachstumstreiber seien täglich ein Dutzend Fahrzeuge im Einsatz, die bis zu 300 Sendungen an Endkunden verteilten. Die Niederlassung hat Kunden aus dem stationären Handel, dem E-Commerce, Automotive und der Metall-, Holzverarbeitungs- und Maschinenindustrie.

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