Österreich: 260.000 GO-Boxen ausgegeben - System läuft plangemäß - EU schwenkt um

Nach einer Laufzeit von 30 Tagen zogen die Betreiber des österreichischen Mautsystems Europpass heute eine positive Bilanz. Das System laufe trotz des erwarteten und auch eingetretenen Ansturms auf die Vertriebsstellen in den ersten beiden Januarwochen und einer hohen Belastung aller Systemkomponenten plangemäß.
Redaktion (allg.)
In den ersten 30 Tagen nach Start des Mautsystems seien rund 66.000 GO-Boxen über das Vertriebsstellennetz ausgegeben worden. Gemeinsam mit den bereits 2003 bestellten und ausgegebenen Fahrzeuggeräten seien damit bereits über 260.000 von 370.000 mautpflichtigen Fahrzeugen mit Boxen ausgerüstet. Das entspricht einer Durchdringung von über 70 Prozent. Regional betrachtet wurden bisher an den Vertriebsstellen mit über 12.000 Stück die meisten GO-Boxen in Oberösterreich ausgegeben, dicht gefolgt von Tirol mit über 11.000 und Niederösterreich mit über 10.000 Stück. In deutschen Grenzgebieten wurden mit heutigem Stichtag über 9.000 Fahrzeuggeräte ausgegeben. Aufgrund des positiven Starts in Österreich und der katastrophalen Erfahrungen mit dem deutschen System von Toll Collect sei die Europäische Kommission mittlerweile von ihrer ursprünglichen GPS-Empfehlung abgekommen und sieht Mikrowellen-, Mobilfunk- sowie eventuell kommende GPS-basierende Systeme als gleichwertige Alternativen für alle EU-Mitgliedsstaaten an.
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