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Ölpreisanstieg verteuerte Luftfrachttransporte

Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im dritten Quartal 2008 durchschnittlich um 34,3 Prozent höher als im dritten Quartal 2007.
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Redaktion (allg.)
Gegenüber dem zweiten Quartal 2008 betrug der Preisauftrieb 8,4 Prozent. Dies zeigt der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden. Im Vorjahresvergleich wurden für Transporte in alle Regionen der Welt zweistellige Preissteigerungsraten gemessen. Diese fielen bei Transporten in den Asien-Pazifik-Raum besonders hoch aus. Hier zogen die Preise im Durchschnitt um 44,9 Prozent an. Bei Transporten nach China kam es sogar zu Erhöhungen um 59,4 Prozent. Am moderatesten fiel der Anstieg noch auf Routen nach Mittel- und Südamerika aus (+21,9 Prozent). Dabei wiesen Transporte nach Mexiko mit 13,4 Prozent eine besonders niedrige Steigerungsrate auf. Maßgeblich für den hohen Preisauftrieb war die Entwicklung des Rohölpreises, die im dritten Quartal 2008 ihren Höhepunkt erreichte. Dies schlug sich in Höchstständen bei den Kerosinzuschlägen der Fluggesellschaften nieder, die auch durch starke Senkungen der Basisfrachtraten nicht kompensiert werden konnten. Da die Kerosinzuschläge in den Monaten August und September bereits wieder rückläufig waren, fiel die Steigerung des Preisindex gegenüber der Vorperiode (dem zweiten Quartal 2008) mit 8,4 Prozent aber bereits niedriger aus als im zweiten Quartal 2008 (+9,6 Prozent verglichen mit dem ersten Quartal 2008). Wegen des zwischenzeitlich stark gesunkenen Ölpreises ist für das vierte Quartal 2008 mit einer weiteren Dämpfung des Preisauftriebs für die Luftfracht zu rechnen. (swe)(sw)
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